Admira und LASK erhalten die Lizenz

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Bundesligist Admira Wacker Mödling und Erste-Liga-Klub LASK haben in zweiter Instanz die Lizenz für die FBundesliga-Saison 2015/16 erhalten.

Das Protestkomitee erteilte am Freitag die Spielgenehmigung, gab die Bundesliga bekannt. Admira und LASK waren in erster Instanz gescheitert, weil sie über keinen Trainer mit Pro-Lizenz verfügt hatten.

Auch die beiden Regionalliga-Tabellenführer Austria Salzburg (West) und Austria Klagenfurt (Mitte) erhielten in zweiter Instanz die Lizenz. SC Ritzing, Spitzenreiter der Regionalliga Ost, wurde dagegen auch vom Protestkomitee die Lizenz verweigert.

Ritzing erhielt sie nicht

Die Vienna, der ebenfalls in erster Instanz die Spielberechtigung verweigert worden war, hatte keinen Protest eingebracht. Ritzing bleibt nur noch der Weg zum Ständigen Neutralen Schiedsgericht.

Admira und der LASK hatten ursprünglich das Kriterium 8.4.2.1. "Cheftrainer" nicht erfüllt. Beide Vereine hatten nach einem Trainerwechsel mit Oliver Lederer (Admira) bzw. Martin Hiden (LASK) nur einen Interimstrainer, der über keine Pro-Lizenz verfügt.

Am vergangenen Freitag hat die Admira Ernst Baumeister zum Cheftrainer bestellt, der LASK nominierte am Montag ebenso pro forma Alfred Olzinger zum Cheftrainer, womit beide Clubs die Forderungen der Bundesliga erfüllt haben.

Austria Salzburg ante portas

Austria Salzburg steht dank der Lizenz vor der Rückkehr in die Bundesliga. Die Violetten führen die Regionalliga West vier Runden vor Schluss mit sechs Punkten Vorsprung auf Wattens an, der West-Meister steigt direkt in die Erste Liga auf.

Mit Austria Klagenfurt könnte auch ein zweiter Traditionsklub in den Profifußball zurückkehren. Die Kärntner haben in der Regionalliga Mitte drei Runden vor Schluss fünf Punkte Vorsprung auf Vorwärts Steyr und neun auf den Verein Blau-Weiß Linz, der im Gegensatz zu Steyr um die Lizenz angesucht (und sie auch erhalten) hat.

Allerdings steht dem Mitte-Meister noch ein Relegationsduell mit dem Ost-Vertreter bevor. Ob das Tabellenführer Ritzing (57) oder der mit einer Lizenz ausgestattete Tabellenzweite SC/ESV Parndof (49) ist, ist offen.

Ritzing kämpft weiter

Ritzing ist als einziger Klub auch beim Protestkomitee durchgefallen und kann nun nur noch innerhalb von sieben Tagen eine Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht einbringen, das bis 29. Mai eine Entscheidung treffen muss.

"Aus meiner Sicht wurden alle Bedingungen für eine Lizenzerteilung erfüllt", erklärte Ritzing-Obmann Harald Reiszner in einer Aussendung.

"Ich hoffe natürlich auf eine positive Entscheidung des unabhängigen Schiedsgerichtes und werde ungeachtet dessen die Weiterentwicklung des SC Ritzing sowohl auf wirtschaftlicher und infrastruktureller wie auch auf sportlicher Ebene mit aller Konsequenz vorantreiben, um unser Ziel vielleicht in der nächsten Saison erreichen zu können", so Reiszner.

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