"Ein Gerücht heißt noch nichts!"

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Walter Kogler stellt klar: "Kein Kontakt zu Salzburg!"

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Walter Kogler hat in seiner Trainer-Karriere konsequent dort weitergemacht, wo er als Spieler aufgehört hat.

Er lässt nach wie vor lieber Taten sprechen als Worte.

Obwohl der 44-Jährige, der in insgesamt 495 Bundesliga-Spielen seinen Mann gestanden hat, viel zu erzählen hätte.

Zu einem Thema gibt es (noch) nicht viel zu sagen, nämlich zu den Gerüchten, dass er am Trainer-Wunschzettel von Red Bull Salzburg ziemlich weit oben stehen soll.

Kein Kontakt mit Salzburg

Darauf von LAOLA1 angesprochen, lacht Kogler: „Nein, es hat noch keinen Kontakt gegeben.“

Er klingt dabei nicht wie jemand, der etwas zu verheimlichen hat oder eine Spur verwischen möchte.

Es muss aber auch nichts heißen, dass sich aus Salzburg noch niemand gemeldet hat.

Schließlich ist die sportliche Führung des Double-Gewinners auf Urlaub, bis zum Wochenende darf einmal Niko Kovac das Trainerzepter schwingen. Dann will man weiterschauen.

Schon bei Austria ein Thema

Walter Kogler konzentriert sich derweil auf den FC Wacker, plant mit Sportdirektor Oliver Prudlo mögliche Transfers und lässt sich vom medialen Name-Dropping nicht aus der Ruhe bringen.

„Ich kenne das schon aus der Vergangenheit“, ist es noch nicht lange her, da wurde der Kärntner auch bei der Wiener Austria hoch gehandelt.

Am Ende bekam Peter Stöger den Job. „Ein Gerücht alleine, und mehr ist das mit Salzburg nicht, heißt nichts. Bis jetzt bin ich immer noch in Innsbruck.“

Keine Motivationsprobleme

Bis jetzt? Hat der Tiroler Erfolgstrainer, der Wacker zurück in die Bundesliga geführt hat, also nach etwas mehr als vier Jahren Innsbruck doch Lust auf eine neue Aufgabe?

„Irgendwann wird es sicher der Fall sein, dass ich eine neue Herausforderung suche“, sagt Kogler, um erst ein, dann zwei Aber nachzuschicken.

„Aber es muss alles passen!“

„Aber ich habe keine Motivationsprobleme!“

"Muss nicht zwingend woanders hin"

Denn auch Wacker bietet nach wie vor Herausforderungen.

„Ich will die Mannschaft weiterentwickeln, mit ihr arbeiten, junge Spieler einbauen. Ich muss jetzt nicht zwingend woanders hin“, geht der ehemalige Verteidiger in die Offensive und legt mit einem weiteren Aber nach.

„Eines Tages wird es auch in Innsbruck ein anderer Trainer auf der Bank sitzen. Aber ich kann nicht abschätzen, wann das sein wird“, beschäftigt sich Kogler lieber mit dem Hier und Jetzt.

„Wenn es soweit ist, werde ich mir Gedanken machen.“

Um Titel oder international spielen

Stimmt nicht ganz, denn bereits im Gespräch mit LAOLA1 vergleicht er die Situation in Salzburg mit jener in Tirol, wiegt Vor- und Nachteile ab.

„Natürlich will man auch als Trainer einmal international spielen. Sicher ist es super, wenn man um den Titel mitspielt. Aber es ist auch bei Vereinen wie Innsbruck oder Mattersburg interessant, die sich andere Ziele stecken.“

Und Walter Kogler weiß nur zu gut, dass die genauso schwer, wenn nicht sogar schwerer zu erreichen sind, als der Meistertitel.

 

Stephan Schwabl

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