Wacker trennt sich von Trainer Kogler

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Wirklich überraschend kam er nicht, der erste Trainer-Wechsel in der noch jungen Bundesliga-Saison.

Walter Kogler schaffte es nicht, mit Wacker Innsbruck aus der Abwärtsspirale herauszukommen, kassierte in den ersten elf Spielen zehn Niederlagen.

Nach dem 1:4 bei der Admira zog der Vorstand der Innsbrucker um Obmann Kaspar Plattner die Reißleine.

Trennung war nötig

Dabei haben Plattner und Co. dem 44-jährigen Kärntner erst Ende August das Vertrauen ausgesprochen. Kogler sollte bis zum Winter in Ruhe arbeiten können.

"Zum damaligen Zeitpunkt haben wir alle an eine Besserung der sportlichen Lage geglaubt und gehofft durch diesen Schritt den nötigen Impuls für die Trendwende setzen zu können. Nach weiteren fünf Niederlagen sind wir gemeinsam mit Walter Kogler zum Entschluss gekommen, dass eine Trennung zum jetzigen Zeitpunkt nötig ist", so Plattner.

Einvernehmliche Trennung

Der 73-Jährige erklärt weiters, dass die Trennung quasi im beiderseitigen Einvernehmen erfolgt ist.

"Wir danken Walter Kogler für diesen mutigen Schritt. Es geht hier nämlich nicht um einzelne Personen, sondern ausschließlich um das Wohl des FC Wacker Innsbruck."

Sportdirektor Oliver Prudlo, den Plattner im "Sky"-Interview für die sportliche Krise verantwortlich machte, bleibt hingegen im Amt.

Die Differenzen sind angeblich ausgeräumt.

Streiter und Kirchler heiße Kandidaten

Für Kogler wird ab sofort intensiv nach einem Nachfolger gesucht.

Heiße Kandidaten sind Horn-Trainer Michael Streiter und Wattens-Coach Roland Kirchler.

Vorerst übernimmt Amateure-Trainer Werner Löberbauer die Aufgaben von Kogler.

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