Vertrauen in die Jungen

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Gludovatz: "Muss hinten gar nichts machen"

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Rieds junge Abwehrkette erlebt Höhen und Tiefen.

Gegen Rapid (0:0) nach dem Ausfall des routinierten Abwehrchefs Oliver Glasner noch sattelfest, in Kopenhagen (2:4) und gegen Salzburg (1:3) anfällig.

Thomas Reifeltshammer (23), Jan-Marc Riegler (23) und Max Karner (21) schmeißen den Laden in der Defensive, so lange ihr Kapitän fehlt. Und das wird noch einige Zeit so sein.

Denn der 36-jährige Glasner wird den Riedern nach seiner aufgrund einer Gehirnblutung notwendigen Operation noch Monate nicht zur Verfügung stehen. Braucht es einen Ersatz?

Kollegen haben volles Vertrauen

„Man muss nichts machen. Wir haben heute Fehler gemacht, aber das war die Tagesverfassung“, meint etwa Anel Hadzic.

„Wir haben Vertrauen in unsere Jungen und wir werden auch mit diesem Kader unsere Punkte machen“, hält Goalie Thomas Gebauer fest.

Stefan Lexa schlägt in dieselbe Kerbe: „Sie haben bislang sehr gut gespielt. Dass ein Mann wie Oliver Glasner immer fehlt, auch als Typ, ist klar. Sie haben aber schon bewiesen, dass sie es können. Wenn ein schlechteres Spiel dabei ist, muss nicht alles gleich schlecht sein.“

Wie sieht es ein Beteiligter?

„Wir haben schon bewiesen, dass wir es können. Ich weiß nicht, ob es nötig ist, wir schaffen es so auch, vor allem wenn wir hart daran arbeiten“, ist sich Karner sicher.

Gludovatz geht den Weg weiter

Und auch Trainer Paul Gludovatz sucht nicht nach einer Verstärkung auf dieser Position: „Ich muss hinten gar nichts tun, ich habe drei Spieler. Wir haben eine Philosophie und die ist es, dass wir den drei Spielern eine Chance geben. Sie werden lernen.“

Manager Stefan Reiter ist zwar auf der Suche nach einem Verteidiger, aber ein Innenverteidiger habe nicht Priorität, sondern nach wie vor der lange Zeit gesuchte Linksverteidiger.

Die Innviertler hoffen, dass der junge, österreichische Weg wieder einmal aufgeht.

Aktuell ist Ried Letzter, spielte in den ersten vier Runden aber nur gegen die so genannten Großklubs. Ab sofort geht es gegen die direkten Konkurrenten. Noch sind die Sorgen klein...


Bernhard Kastler

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