"Man soll gehen, wenn es am schönsten ist"

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Die heimische Bundesliga wartet kurz vor Weihnachten mit richtungsweisenden Entscheidungen auf.

Nur einen Tag nach dem Trainerwechsel bei der Wiener Austria gibt Red Bull Salzburg die Trennung von Sportdirektor Heinz Hochhauser bekannt.

Bereits in den letzten Tagen wurde über eine Ablöse des 64-Jährigen spekuliert.

Sein zweiter Abgang als Sportdirektor

"Der Zeitpunkt ist ideal", kommentiert Hochhauser die Vertragsauflösung. "Man soll gehen, wenn es am schönsten ist. Gerade jetzt nach dem Aufstieg in der Europa League."

Es ist bereits der zweite Abgang des Welsers, der seit 2006 bei den Bullen - auch als Director Youth Global Soccer - tätig war, als Sportdirektor. 2009 wurde er von Dietmar Beiersdorfer beerbt.

Nachdem Letzterer im Frühjahr samt Trainer Huub Stevens gehen musste, übernahm Hochhauser erneut die Agenden. Was ihm letztendlich zum Verhängnis wurde, ist noch unklar.

Dass die im Sommer getätigten Transfers ein möglicher Grund sind, wird nicht bestätigt. Hochhauser soll Salzburg künftiger als externer Berater zur Seite stehen.

Nicht nachbesetzt

Wie aus Kreisen von Red Bull am Donnerstag verlautbart wurde, wird der Posten von Hochhauser nicht nachbesetzt.

Die Kompetenzen des Oberösterreichers werden unter Trainer Ricardo Moniz, Geschäftsführer Peter Vogl und dessen Assistent für den sportlichen Bereich, Oliver Glasner, aufgeteilt.

Wenn doch - Rangnick?

Sollte doch noch ein Nachfolger verpflichtet werden, wäre Ralf Rangnick, der zuletzt in Salzburg weilte, ein möglicher Kandidat.

Der Deutsche führte bereits Hoffenheim als Trainer in die deutsche Bundesliga.

Der 53-Jährige, der obendrein am Pfeiffer'schen Drüsenfieber erkrankt war, äußerte sich gegenüber "Sport-Bild", dass er spätestens im Sommer in das Fußball-Geschäft zurückkehren möchte.

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