Austria-Heimstätte mit 17.000 Fans

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Die Wiener Austria treibt ihre Infrastruktur-Offensive voran.

Die Klub-Gremien der Violetten haben weitere Ausbau-Pläne gutgeheißen.

"Wir wollen den Klub weiterentwickeln, dafür müssen wir natürlich auch in die Infrastruktur investieren", sagt AG-Vorstand Markus Kraetschmer.

Gremien haben zugestimmt

Er konnte die Gremien vom Grundkonzept überzeugen. Allerdings bedarf es noch eines letzten Beschlusses, wenn die konkreten Finanzierungspläne ausgearbeitet sind.

"Das ist ein grundsätzlich sehr positives Signal, nun können wir in diese Richtung weiterarbeiten. Wir sehen diese Infrastruktur-Offensive als eine zukunftsorientierte Notwendigkeit und eine Investition in die Konkurrenzfähigkeit auf nationalem und internationalen Niveau", so Kraetschmer.

Folgende Pläne wurden beschlossen:

  • Die Fortsetzung der Entwicklung der GENERALI-Arena mit einem Neubau der Nord- und Westtribüne, der Schließung der Ecke zwischen Ost- und Süd-Tribüne und der entsprechenden Adaptionsarbeit in der Süd-Tribüne (zB Medienzonen, TV-Studios, Sicherheits- und Polizeizentrale etc.) mit einer Gesamtkapazität von 17.000 Zusehern.
  • Die Neugestaltung des kompletten Trainingsgeländes rund um die Generali-Arena.
  • Eine Erweiterung der VERBUND-Austria Akademie in der Laaerbergstrasse.
  • Eine Neugestaltung der Trainingsbereiche für den Austria-Nachwuchs.

Die Komplettumsetzung soll bis 2019 realisiert werden, dafür ist ein Budget-Volumen von 45 Mio. Euro vorgesehen.

Nun werden mit der Gemeinde Wien als Grundeigentümerin und Verpächter der Anlagen in den nächsten Wochen wesentliche, finale Fragen abgeklärt. Sind diese abgeschlossen, können die Gespräche zur Finanzierung der Teilprojekte im Detail geführt werden.

Stadion soll 2017 fertig sein

Kraetschmer: "Für den Vorstand war es sehr wichtig, dass die Aufsichtsgremien Anfang dieser Woche das vorgelegte Konzept und die skizzierte Vorgehensweise positiv beurteilt haben. Durch die Beschlüsse der Gremien können nun alle notwendigen Schritte für die Planungs- und Behördenunterlagen so fortgesetzt werden, um noch im Laufe des Herbsts um eine Baubewilligung ansuchen zu können."

Der AG-Vorstand weiter: "Diese hätte dann ab Ausstellungsdatum eine Gültigkeit von vier Jahren. Im Idealverlauf könnten bereits ab Sommer 2015 die Arbeiten in der GENERALI-Arena begonnen werden, damit im Sommer 2017 die nach letztem Stand der Anforderungen modernisierte Arena fertiggestellt wäre. Aber hierfür müssen auch alle Rahmenbedingungen entsprechend passen und die Finanzierung sichergestellt und genehmigt sein!"

Der Neubau der Ecke zwischen Süd- und Westtribüne ist bereits im Gange und soll im Herbst abgeschlossen sein.

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