Es geht wohl zurück nach Berlin

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Dienstag, 20:30 Uhr, ein Pflichttermin für Daniel Beichler.

Wenn die Hertha aus Berlin in Düsseldorf gegen die Fortuna antritt (ab 20:15 Uhr LIVE auf ARD), sitzt der Steirer gebannt vor dem Fernseher.

Noch zwei Jahre Vertrag

„Für meine Zukunft ist das eine entscheidende Partie“, sagt der 23-Jährige.

Denn das Rückspiel der deutschen Relegation entscheidet nicht nur, wo der Hauptstadt-Klub in der kommenden Saison spielt, sondern wohl auch, wo der Offensivspieler in der neuen Saison aufläuft.

Bekanntlich ist er nur an die SV Ried verliehen. „Ich habe in Berlin noch zwei Jahre Vertrag“, so Beichler.

Signale in Richtung Rückkehr

Und wenn die Berliner in die zweite Liga müssen, was nach der 1:2-Niederlage im Heimspiel gegen Düsseldorf ziemlich wahrscheinlich ist, setzen sie künftig wohl auf die Dienste des fünffachen Internationalen.

So sehr ins Detail will der Grazer nicht gehen, er meint nur: „Meinem Manager ist signalisiert worden, dass sie mich zurückholen wollen.“

Was hält der Kicker davon? „Ich traue mir zu, für die Hertha zu spielen“, gibt er sich selbstbewusst.

"Wieder auf meinen Level gekommen"

Seine breite Brust ist vor allem den letzten Monaten geschuldet. Denn der Rechtsfuß hat sich im Innviertel wieder gefestigt, konnte in den vergangenen zehn Ligaspielen drei Tore und zwei Assists verbuchen.

„Ich bin in diesem Frühjahr wieder auf meinen Level gekommen“, freut sich Beichler, dass seine zuletzt ein wenig stockende Karriere wieder Fahrt aufgenommen hat.

"Ich hatte nie ein Problem mit dem Klub"

Das seine erste Zeit in Berlin nicht wirklich erfreulich verlief, ist für ihn überhaupt kein Thema mehr: „Ich hatte nie ein Problem mit dem Klub. Es hat einfach mit dem Trainer (Anm.: Markus Babbel) nicht gepasst. Da haben wir beide Fehler gemacht. Aber das ist Geschichte.“

Was zählt, ist die Gegenwart. Und diese bedeutet: Relegation schauen vor dem Fernseher.


Harald Prantl

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