Rubin Okotie kehrt zur Wiener Austria zurück

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Nach der Hängepartie um den Abgang von Peter Stöger nach Köln macht die Wiener Austria jetzt Nägel mit Köpfen.

Nach der Verpflichtung von Trainer Nenad Bjelica wurde am Dienstag der nächste Transfer getätigt.

Rubin Okotie kehrt nach Wien-Favoriten zurück!

Nürnberg, St. Truiden, Sturm

Der Stürmer hatte den Meister im Sommer 2010 verlassen und war in die Deutsche Bundesliga zum 1. FC Nürnberg gewechselt.

Bei den Franken wurde der mittlerweile 26-Jährige aber nicht glücklich. Über St. Truiden in Belgien führte der Weg des Wieners zurück nach Österreich.

Für Sturm Graz erzielte Okotie, der fünf A-Länderspiele bestritten hat, in der vergangenen Saison zehn Tore – und verlängerte dann seinen Vertrag nicht.

"War immer mein Verein"

Deshalb wechselt der Absolvent der Austria-Akademie ablösefrei zu den Violetten, bei denen er für zwei Jahre plus Option auf eine weitere Saison unterschreibt.

„Ich bin froh, wieder hier sein zu dürfen. Die Jahre in Deutschland und Belgien waren lehrreich und alles andere als leicht. Umso schöner ist es jetzt, dass ich wieder bei der Austria bin.“

Dass sein Abschied vom Verteilerkreis von einigen unschönen „Nebengeräuschen“ begleitet wurde, ist für Okotie vergessen.

„Das ändert rein gar nichts an der Tatsache, dass die Austria im Herzen immer mein Verein war.“

Keine Eingewöhnungsphase

Seine Ziele mit der Austria sind klar definiert. „Die Mannschaft hat eine super Saison gespielt und ist verdient Meister geworden. Ich möchte hier alles geben und mit Leistung helfen, dass wir an die Erfolge anschließen können.“

Vorstand Thomas Parits freut sich über die Rückkehr des „verlorenen Sohnes“, von dem er sich einiges erwartet.

„Rubin ist ein Top-Stürmer in Österreich! Er kennt den Klub, wir wissen, was wir an ihm haben, somit wird es auch keine lange Eingewöhnungsphase für ihn geben.“

Ersatz für Hosiner?

Ob Okotie auch schon der Ersatz für den wechselwilligen Philipp Hosiner ist, wollte Parits nicht kommentieren.

Der Torschützenkönig der abgelaufenen Saison wird mit zahlreichen europäischen Top-Klubs in Verbindung gebracht.

Zuletzt wurden die Verhandlungen mit TSG 1899 Hoffenheim aber abgebrochen, der Bundesligist hat sich im Angriff mittlerweile mit dem Norweger Tarik Elyounoussi verstärkt.

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