Die Bundesliga sagt zwei Spiele ab

Aufmacherbild

Die Bundesliga startet mit nur drei Partien am kommenden Wochenende ins Frühjahr.

Die jeweils für Samstag angesetzt gewesenen Spiele FC Wacker Innsbruck gegen Red Bull Salzburg und FC Trenkwalder Admira gegen den Kapfenberger SV mussten am Donnerstagnachmittag abgesagt werden.

Der Platz am Tivoli wurde bei einer Vorkommissionierung genauso für unbespielbar befunden wie der tief gefrorene Rasen in der Südstadt.

Planmäßig stattfinden soll hingegen das ebenfalls auf der Kippe gestandene Sonntag-Duell des SC Wiener Neustadt mit Winterkönig Rapid.

Suche nach Ersatzterminen

Ersatztermine gab es vorerst keine, diese zu finden wird aber vor allem im Fall von Salzburg schwierig werden. Solange die "Bullen", die am 16. und 23. Februar in der ersten K.o-Runde der Europa League auf Metalist Charkiw treffen, international vertreten sind, gibt es keinen freien Termin.

Einen passenden Tag für die andere Partie zu finden, ist deutlich leichter. "Es gibt sehr viele Ersatztermine für Einzelspiele. An Champions-League-Spieltagen könnten etwa einzelne Spiele nachgeholt werden, es darf sich nur nicht mit der Zeit überlappen", sagte Liga-Vorstand Georg Pangl.

Besonders bitter ist die Absage für die Salzburger, die damit vor dem Duell mit den Ukrainern kein Pflichtspiel in den Beinen haben. Coach Ricardo Moniz hatte betont, dass seine Truppe das Spiel unbedingt brauche. Auch die Innsbrucker wären gerne am Wochenende ins Frühjahr gestartet.

Salzburg-Innsbruck als Testspiel

"Aber es macht keinen Sinn, wenn es eine Gesundheitsgefährdung für die Spieler gibt", meinte Chefcoach Walter Kogler. Aufgrund der Witterungsverhältnisse seien die vergangenen zehn Tage jedenfalls problematisch gewesen.

Zum direkten Duell der beiden Kontrahenten kommt es aber trotzdem, haben sie sich doch auf ein Testspiel in Salzburg am Samstag (14.30 Uhr) geeinigt.

Kühbauer hat Verständnis

Alles andere als überraschend kam die Absage der Admira-Partie. Schon am Montag hatte vieles aufgrund des "durchgefrorenen und unebenen" Bodens gegen eine Durchführung gesprochen.

Für Dietmar Kühbauer war es die absolut richtige Entscheidung. "Bei uns ist momentan nur ein Skating-Schritt zu machen", betonte der Admira-Trainer. Er hätte einen Einsatz seiner Kicker nicht verantworten wollen.

Die Kapfenberger starten damit verspätet ihr schwieriges Unterfangen Klassenerhalt. "Wenn es eisig ist, macht es keinen Sinn, ein Fußballspiel auszutragen. Und wie ich gehört habe, soll der Platz der Admira ja in einem katastrophalen Zustand sein", war KSV-Trainer Thomas von Heesen über die Absage nicht unglücklich.

Von Heesen ist es egal

Nun besteht allerdings die Möglichkeit, dass sich der Abstand auf den Tabellenneunten SV Mattersburg noch vor dem ersten KSV-Spiel schon auf acht oder zehn Punkte vergrößert. "Es ist mir egal, ob jetzt gestartet wird oder nicht. Es kann ja auch sein, dass Mattersburg keine Punkte macht", hoffte Von Heesen auf Schützenhilfe von Meister Sturm Graz.

Für seine Truppe sei es jedenfalls wichtig, in den ersten Spielen zu punkten. "Wir wissen, dass das Brett dick ist, das zu bohren ist, aber wir gehen es an", sagte der KSV-Trainer. In der Obersteiermark, wo am 18. Februar das Heimspiel gegen Wiener Neustadt stattfinden soll, schaut es momentan übrigens auch "ganz schlecht" aus.

Wr. Neustädter Platz "geht es gut"

Im Gegensatz zur Südstadt wurde der Platz in Wiener Neustadt von Schiedsrichter-Manager Fritz Stuchlik für bespielbar erklärt. Der Rasen ist komplett schneefrei und die Oberfläche des Bodens nicht gefroren.

"Dem Platz geht es gut", sagte Wiener-Neustadt-Trainer Peter Stöger. Um das Feld zu schonen, werde allerdings nicht täglich darauf trainiert. Für Peter Schöttel ist vor allem eines wichtig. "Es darf nie gefährlich für die Spieler sein", betonte der Rapid-Trainer, dessen Elf erst am Mittwoch vom Trainingslager in Portugal zurückgekehrt ist.

Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen