Das war die Saison 2011/12

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LAOLA1 blickt auf die Saison Salzburgs zurück

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Es ist an der Zeit, Bilanz zu ziehen.

LAOLA1 blickt auf die Saison von Red Bull Salzburg zurück: Feedback für jeden eingesetzten Spieler, die Punkteausbeute gegen alle Gegner, ein Fazit dieser und ein Ausblick auf die kommende Spielzeit.

Plus: Wähle das Tor der Saison der "Bullen"!

DAS SPIELER-ZEUGNIS


DUSAN SVENTO (31 Spiele/3 Tore/9 Assists): War neben Maierhofer und Jantscher der überragende Spieler. Spielte fast immer auf Top-Niveau - egal auf welcher Position.

LEONARDO (30/4/7): Viel Licht, viel Schatten. Man hatte oft das Gefühl, er würde nur in der Europa League sein wahres Gesicht zeigen.

STEFAN MAIERHOFER (29/14/8): Der Liga-Topscorer! Wieder einmal strafte der "Lange" alle Kritiker Lügen. Holte sich gemeinsam mit Jantscher die Torjäger-Krone.

JAKOB JANTSCHER (27/14/5): Der Erfolgsgarant im Frühjahr. Wurde auch zum Spieler der Saison gewählt.

IBRAHIM SEKAGYA (26/1/2): Im Herbst oft unsicher, im Frühjahr wieder der gewohnte Abwehrchef.

GONZALO ZARATE (25/1/5): Zeigte sich in dieser Saison oft lustlos und undiszipliniert. Wollte ihm Winter weg, das Angebot von Grozny gab es aber offensichtlich nicht.

CHRISTOPH LEITGEB (23/2/4): Am Ball top, vor dem Tor flop. War auch durch viele Verletzungen gehandicapt. Eine durchwachsene Saison.

GEORG TEIGL (23/2/3): Der 21-Jährige biss sich im Profikader fest und überzeugte bisweilen. Mehr als eine Alternative.

CHRISTIAN SCHWEGLER (22/0/1): Im Herbst komplett weg vom Fenster, im Frühjahr wieder gesetzt. Jetzt will der Klub sogar verlängern.

ALEXANDER WALKE (20/0/0): Ab seiner Hereinnahme im Herbst lief es. Strahlt viel Ruhe und Sicherheit aus, wird auch künftig Salzburgs Nummer eins sein.

ANDREAS ULMER (21/1/2): Ähnliches Schicksal wie Schwegler. Ulmer spielte im Frühjahr aber noch auffälliger. Als Belohnung wurde der Vertrag bis 2015 verlängert.

MARTIN HINTEREGGER (21/0/1): Im Herbst einzige Konstante in der Abwehr, zeitweise sogar Kapitän. Machte sich das Leben aber mit nächtlichen Ausflügen selbst schwer.

STEFAN HIERLÄNDER (20/0/0): Das Experiment als Rechtsverteidiger war spätestens nach Charkiv gescheitert. Sucht noch seinen Platz in der Mannschaft.

RASMUS LINDGREN (20/1/1): Von Ajax als Führungsspieler geholt, zumeist aber eher Unsicherheitsfaktor.

FRANZ SCHIEMER (19/0/1): Hat aufgrund vieler Verletzungen ein Seuchenjahr hinter sich. Fühlt sich in der Innenverteidigung am wohlsten, dort wird es aber eng.

PETRI PASANEN (18/0/3): Sollte neuer Abwehrchef werden, war jedoch selten einer. Zuletzt nur mehr Ersatz. Wird Salzburg nach nur einem Jahr wieder verlassen.

SIMON CZIOMMER (18/0/0): Im Herbst noch einigermaßen Stammspieler, war er im Frühjahr meistens nicht einmal mehr im Kader. Verlässt RBS nach drei Jahren.

DAVID MENDES (16/1/1): Deutete im Frühjahr an, wie wichtig er für die Mannschaft sein kann. Wenn er denn einmal fit bleibt...

EDDIE GUSTAFSSON (15/0/0): Machte zwar keinen entscheidenden Schnitzer, strahlte aber auch nicht die nötige Sicherheit aus. Wird wohl Nummer zwei bleiben.

CRISTIANO (15/3/1): Enorm ballsicher, dazu schusskräftig und torgefährlich. Könnte künftig eine tragende Rolle bei Salzburg spielen.

ROMAN WALLNER (14/3/2): Sollte Alans Ausfall kompensieren, hatte aber nicht unbedingt das Vertrauen des Trainers. Wurde im Winter nach Leipzig abgeschoben.

DOUGLAS (11/0/0): Im Herbst noch Hoffnungsträger, im Winter Sündenbock. Zwei Fehler (Charkiv, Mattersburg) kosteten ihm den Stammplatz. Will angeblich weg.

JONATHAN SORIANO (11/3/1): Als Torgarant im Winter geholt und gefeiert, konnte er den Erwartungen noch nicht gerecht werden. Verlor seinen Platz an Maierhofer.

JEFFERSON (8/0/1): Offensiv ganz brauchbar, defensiv offenbarte er zu viele Defizite. War noch nicht das, was man sich von der RB-Filiale aus Brasilien erwartet.

ALAN (5/3/0): Es hätte seine Saison werden können: Elf Pflichtspiele, elf Tore, dann der Kreuzbandriss gegen Rapid.

CHEMA ANTON (4/0/0): Spielte im Herbst schon kaum, als Salzburg defensiv aus dem letzten Loch pfiff. Verlässt Salzburg mit Saisonende.

LUIGI BRUINS (3/0/0): Das Zwei-Monatsgastspiel des Niederländers kostete Salzburg nur viel Geld.

DANIEL OFFENBACHER (2/0/0): Konnte die wenigen Chancen im Herbst nicht nützen und brach auch das leihweise Gastspiel bei BW Linz vorzeitig ab.

STEFAN SAVIC (2/0/0): Moniz hält große Stücke auf den 18-Jährigen, dem es aber derzeit noch in allen Bereichen mangelt.

FELIX ADJEI (1/0/0): Bei den Juniors einer der Auffälligeren, für die Profis reicht es aber nicht.

ALEX (1/0/0): Bekam nicht viele Chancen und war so wie Jefferson im Winter wieder weg.

FAZIT UND KADERPERSPEKTIVE: Mit Maierhofer ist den Salzburgern im Sommer ein absoluter Glücksgriff gelungen. Der "Lange" macht nicht nur seine Tore und Assists, sondern tut der Mannschaft auch als Typ extrem gut. Gemeinsam mit Jantscher, Svento und Walke war er maßgeblich am Double beteiligt. Trotz der Erfolge müssen im Sommer aber wieder einige Akteure den Verein verlassen. Im Hinblick auf die angestrebte 8-8-8-Formel stehen vor allem die Legionäre auf der Abschussliste. Zu viel will der Verein jedoch nicht verändern, möchte man doch endlich den Einzug in die Champions League schaffen. Und das ist mit einer eingespielten Mannschaft leichter.


*) Anmerkung: Die Pfeile symbolisieren, ob die Saison für einen Spieler nach Kritierien wie Leistung, Einsatzzeit und Standing innerhalb eines Vereins ein Fort- oder Rückschritt war, oder ob er sein Level gehalten hat.

SO VIELE PUNKTE HOLTE SALZBURG GEGEN...

 

SK RAPID

Punkte:



ADMIRA

Punkte:



AUSTRIA WIEN

Punkte:



STURM GRAZ

Punkte:



SV RIED

Punkte:



FC WACKER INNSBRUCK

Punkte:



SV MATTERSBURG

Punkte:



SC WIENER NEUSTADT

Punkte:



SV Kapfenberg

Punkte:

LAOLA1-BILANZ

Für die "Bullen" war es eine Saison voller Auf und Abs. Der durchwachsene Herbst (sieben Spiele in Serie sieglos) endete letztlich mit dem Überstehen der EL-Gruppenphase doch noch positiv, der Frühjahrs-Start wurde hingegen mit zwei deftigen Niederlagen gegen Charkiv wieder vermasselt. Rechtzeitig gegen Ende der Saison kam die Moniz-Truppe jedoch in Fahrt und holte sich dank eines beeindruckenden Schlussspurts (16 Spiele in Folge ungeschlagen, davon zwölf Siege) das historische Double. Damit sollte die Position von Moniz fürs Erste gestärkt sein. Unruhe könnte aber wieder aufkommen, sollte er mit seiner Mannschaft das große Ziel Champions League verpassen.

Kurt Vierthaler

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