Winner & Loser: Grödig und Ried

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Herbst 2014: Gewinner und Verlierer (Grödig/Ried)

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Bis zur Winterpause kamen die Fans in den Genuss einer spannenden Meisterschaft.

Sensationen, Überraschungen, Spitzenspiele - die Bundesliga trug in diesem Herbst zur Unterhaltung bei.

Einige Spieler konnten die Gelegenheit nützen, um sich ins Rampenlicht zu spielen und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Andere wiederum sehen derzeit kein Land oder haben sich in den vergangenen 19 Runden selbst ins Abseits gestellt.

LAOLA1 kennt die Gewinner und Verlierer der zehn Bundesligisten - Teil 4 mit SV Grödig und der SV Ried.

SV GRÖDIG


YORDY REYNA

Das Leihgeschäft mit RB Salzburg entpuppte sich für Grödig als absoluter Glücksgriff. Der quirlige Offensivspieler kann jeder Abwehr Probleme bereiten und stellte seine Gefährlichkeit in dieser Saison bisher mehrfach unter Beweis. Reyna verpasste aufgrund einer Rot-Sperre nur ein Spiel und steuerte sensationelle elf Volltreffer und sechs Assists für die Salzburger bei.

 

STEFAN NUTZ

Der 22-jährige Mittelfeldstratege drückt dem Spiel der Grödiger den Stempel auf und glänzt als Spielgestalter. Drei Treffer und vier Assists hat er bereits auf seinem Konto. Mit seinen Leistungen hat er sich längst einen Namen gemacht, nicht nur in der Bundesliga. „Für Nutz gibt es Anfragen. Er ist bei vielen Vereinen in aller Munde“, meinte Grödig-Manager Christian Haas. Kaiserslautern soll Interesse haben.

 

PHILIPP HUSPEK

Viele konnten nicht verstehen, warum der Flankenflitzer Rapid absagte, um in Grödig zu bleiben. Dort scheint sich der wieselflinke Offensivspieler aber durchaus wohl zu fühlen. Im Team von Michael Baur zählt der 23-Jährige zu den absoluten Leistungsträgern, der immer Gefahr ausstrahlt. Vier Tore und drei Assists stehen in dieser Saison bereits auf der Haben-Seite. Ingolstadt ist konkret interessiert.

 

ROMAN WALLNER

Das hat sich der 30-fache ÖFB-Teamspieler und verlässliche Stürmer sicherlich anders vorgestellt. Beim SV Grödig, Wallners insgesamt 14. Profi-Station, wollte der 32-Jährige noch einmal an seine Glanzzeiten anschließen. Stattdessen gönnte ihm Trainer Michael Baur nur zehn Kurzeinsätze (236 Minuten), in denen er trotzdem zwei Treffer und einen Assist beisteuerte.

 

SASCHA BOLLER

Eine Liebe entfachte zwischen dem Deutschen und dem SV Grödig nie so wirklich. Boller wurde in dieser Saison bereits im September ausgemustert. Im Oktober folgte nach nur acht Einsätzen dann der endgültige Split. „Aufgrund von Differenzen“ wurde der Vertrag von Seiten der Salzburger mit sofortiger Wirkung und in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.

 

FLORIAN HART

Im Jänner wurde der Defensivspieler aus Dänemark zurück nach Österreich geholt und kam im Frühjahr immerhin auf zehn Einsätze. In der aktuellen Saison konnte er sich rechts in der Viererkette allerdings nicht gegen Marvin Potzmann und Co. durchsetzen. Vier Kurzeinsätze, nur 136 Spielminuten sind für den 24-jährigen Ex-LASK-Spieler und zwischenzeitlichen Legionär bei SönderjyskE sicherlich zu wenig.

SV RIED


STEFAN LAINER

Vergangene Saison noch in der Ersten Liga bei Liefering tätig, etablierte sich der Sohn von Bundesliga-Legende Leo ohne Probleme im Oberhaus und fehlte im Herbst nur einmal wegen einer Gelbsperre. Der Rechtsverteidiger belohnte seine Hinrunde mit einem Traumtor gegen Wiener Neustadt, dem ersten Bundesliga-Treffer in seiner aufstrebenden Karriere.

 

BERNHARD JANECZEK

Der 22-Jährige ist schon eine Saison länger bei der SV Ried, aber in dieser ist er nun endgültig in Oberösterreich angekommen. Kam der Verteidiger vergangene Saison insgesamt auf 20 Einsätze und 1251 Minuten, sind es in dieser nun schon bei 17 Spielen 1530. Der 22-Jährige ist in der Innenverteidigung neben Harald Pichler gesetzt und wäre im Sommer ablösefrei zu haben.

 

DENIS THOMALLA

Nach dem Abgang von Rene Gartler suchte Ried nach einem Torjäger und wurde fündig. Der 22-Jährige kam vor Ende der Transferzeit per Leihe aus Leipzig und traf gleich in seinem ersten Spiel bei der Austria. Sein wichtigstes Tor erzielte er beim 1:0 bei Schlusslicht Wr. Neustadt, als sich Ried in der Krise befand. Er hält bei vier Treffern und vier Assists (drei beim 6:0 gegen Wr. Neustadt) nach zwölf Einsätzen.

 

THOMAS REIFELTSHAMMER

2011 löste Thomas Reifeltshammer seinen heutigen Chefcoach Oliver Glasner nach dessen Karrierende als Abwehrchef ab und avancierte in dieser Spielzeit zu einem gefragten Innenverteidiger. Seither ist viel Zeit vergangen. In diesem Herbst sah der 26-Jährige kein Land. Lediglich sieben Einsätze zu 541 Minuten stehen zu Buche.

 

CLEMENS WALCH

Vor einem Jahr fand sich der Tiroler noch als Gewinner hier wieder. Kein Wunder, hatte der heute 27-Jährige damals zehn Scorerpunkte stehen. Zum selben Zeitpunkt sind es nun deren vier. Klar, seine kongenialen Partner Rene Gartler und Robert Zulj sind nicht mehr da, doch dürfte man sich bei seinen Offensivqualitäten einfach mehr erwarten. Wurde bezeichnenderweise 14 Mal ausgewechselt.

 

TONI VASTIC

Wann kommt sein Durchbruch bei der SV Ried? Das ist die Frage, die sich bei Toni Vastic stellt. Mit 21 Jahren ist natürlich noch nicht aller Tage Abend, doch nach fast zwei Jahren im Innviertel wäre es bei seinem Potenzial an der Zeit. Schließlich läuft der Vertrag im Sommer aus, im Frühjahr wäre also ein sehr guter Zeitpunkt, die bislang magere Ausbeute (ein Tor bei 285 Minuten am Spielfeld) auszubauen.

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