Skispringerin spricht über Hassnachrichten im vergangenen Winter
Pola Beltowska sah sich nach dem Mixed-Bewerb bei den Olympischen Spielen enormen Anfeindungen im Netz ausgesetzt. Seitdem habe sie sich vor dem Internet versteckt.
Seit März hat sich die polnische Skispringerin Pola Beltowska vom Rampenlicht ferngehalten.
Es war eine Zeit zum Durchatmen für die 19-Jährige, die nach ihrem Antreten bei den Olympischen Winterspielen 2026 eine schwierige Zeit durchmachte.
Grund war der Mixed-Bewerb auf der Normalschanze, in welchem Polen lediglich den elften Rang belegte - auch weil Beltowska mit ihrem Sprung auf 82 Meter die kürzeste Weite ihres Teams erzielte. Was folgte, waren zahlreiche Hasskommentare im Netz, die sich gegen Beltowska richteten.
"Seitdem bin ich ein wenig aus dem Internet verschwunden", erklärt die 19-Jährige nun gegenüber der Nachrichtenagentur "PAP".
"Im Moment achte ich nicht auf die Kommentare"
"Seit März habe ich an keinem Wettkampf mehr teilgenommen. Im Moment achte ich total nicht auf die Kommentare im Internet und hoffe, dass das auch so bleibt", so Beltowska heute.
Im vergangenen Februar schmerzten die Nachrichten noch um einiges mehr. "Jemandem zu wünschen, dass ihm etwas Schlimmes passiert, ist übertrieben", erklärte sie damals.
Aktuell verletzt
Aktuell laboriert Beltowska, deren beste Weltcup-Platzierung ein 14. Rang 2025 in Falun war, an einer Überlastung der Patellasehne.
"Ich komme der Rückkehr auf die Schanze immer näher. Ich möchte, dass mich das Knie nicht mehr behindert, damit ich so schnell wie möglich zurückkehren und mich am Sport freuen kann", hofft die 19-Jährige auf eine baldige Rückkehr in den Skisprung-Weltcup.
Dieser startet übrigens am 20. November in Lillehammer.