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"What the F...": Kilde meldet sich nach Verletzung zu Wort

Der Norweger zeigt sich nach dem neuerlichen Rückschlag tief enttäuscht. Dieser sei "brutal und schwer zu akzeptieren“.

"What the F...": Kilde meldet sich nach Verletzung zu Wort Foto: © GEPA

Bei einem Abfahrtstraining in Chile zog sich Alexander Aamodt Kilde einen Achillessehnenriss zu.

Der neuerliche Rückschlag trifft Alexander Aamodt Kilde hart. In einem emotionalen Statement spricht er nun offen über seine Enttäuschung und gibt Einblicke in seine Gefühlslage.

Dabei hatte sich zuletzt vieles zum Positiven entwickelt. Nach einer langen Phase der Rehabilitation fühlte er sich auf den Skiern endlich wieder richtig wohl. Auch die Freude am Skifahren war zurückgekehrt.

Umso schwerer fällt es ihm nun, den erneuten Rückschlag zu akzeptieren. "Im Moment bin ich am Boden zerstört, wütend und frustriert. Ich brauche etwas Zeit, um das zu verarbeiten“, schreibt er.

Kilde plant bereits Comeback

Dennoch blickt der Norweger bereits nach vorne. "Ich war noch nie jemand, der sich selbst bemitleidet. Meine Eltern haben mir beigebracht, mich auf Lösungen zu konzentrieren: Wenn man etwas ändern kann, soll man es tun. Wenn nicht, muss man es akzeptieren oder loslassen“, erklärt Kilde.

Ein klarer Reha-Plan steht bereits fest. Dieser helfe ihm, sich auf die nächsten Schritte zu konzentrieren.

Abschließend bedankt sich Kilde für die zahlreichen Nachrichten und die Unterstützung, die ihm in dieser schwierigen Phase viel bedeuten.

Das ganze Statement zum Nachlesen:

"Lange Zeit ging es nur darum, mich zu erholen und wieder dorthin zu kommen, wo ich vorher war. In letzter Zeit hatte sich das endlich geändert. Ich war schneller, ich hatte mich verbessert und ich fühlte mich auf meinen Skiern so gut wie schon lange nicht mehr. Vor allem aber hatte ich mehr Spaß auf den Skiern als seit Jahren.

Und dann passiert so etwas. Es ist brutal und schwer zu akzeptieren.

Ich war noch nie jemand, der sich selbst bemitleidet. Meine Eltern haben mir beigebracht, mich auf Lösungen zu konzentrieren: Wenn man etwas ändern kann, soll man es tun. Wenn nicht, muss man es akzeptieren oder loslassen.

Um es klar zu sagen: Im Moment bin ich am Boden zerstört, wütend und frustriert. Ich brauche ein wenig Zeit, um das zu verarbeiten.

Was diesmal anders ist: Ich habe einen klaren Plan für die Reha, und das hilft. Es wird nicht einfach werden, aber ich werde mich auf das konzentrieren, was ich beeinflussen kann, und mich auf die Menschen verlassen, die hinter mir stehen.

Vielen Dank für all die Nachrichten. Sie bedeuten mir mehr, als ihr ahnt."

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