OK-Chef der Ski-WM 2027 tritt nach Betrugsvorwürfen zurück
Der Schweizer wurde vom Verband von seinen Ämtern enthoben, ehe er kurz darauf selbst seinen Rücktritt verkündet.
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Es herrscht Unruhe im Organisationsteam der Ski-WM 2027 in Crans Montana.
Der nunmehr ehemalige OK-Boss Claude-Alain Schmidhalter muss vor Gericht antreten. Dem 62-Jährigen werden Betrug und ungetreue Geschäftsführung vorgeworfen. Das wurde Anfang der Woche bekannt.
Die Anklage soll jedoch nicht in Zusammenhang mit seinen sportlichen Tätigkeiten rund um die WM stehen, sondern seine eigene Ingenieursfirma betreffen.
Schmidhalter will WM-Projekt nicht schaden
Swiss-Ski hat ihn daraufhin temporär von allen Ämtern enthoben. Schmidhalter verkündet wenig später selbst, dass er sich zurückziehen wird:
"Ich ziehe daraus die Konsequenzen und trete per sofort als Präsident des Organisationskomitees der Ski-WM 2027 und als Vizepräsident von Swiss-Ski zurück."
Der Rücktritt erfolge laut seiner Aussage allerdings nicht, weil er sich etwas vorzuwerfen hätte, sondern, weil er der Weltmeisterschaft in Crans Montana nicht schaden wolle: "Ein OK-Präsident, der wenige Monate vor den Titelkämpfen auf unbestimmte Zeit im Ausstand ist, schadet dem Projekt, für das ich mich seit Jahren mit voller Überzeugung einsetze. Das will ich nicht."
Interimistisch übernehmen Sebastian Rey und Diego Züger.