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Lamparter meldet sich nach Knöchelbruch aus Krankenhaus

Der Tiroler möchte noch in diesem Jahr in den Weltcup zurückkehren.

Lamparter meldet sich nach Knöchelbruch aus Krankenhaus Foto: © GEPA

ÖSV-Star Johannes Lamparter hat sich nach seinem Knöchelbruch samt Syndesmosebandriss eine Rückkehr ins Wettkampfgeschehen möglichst zu Saisonbeginn vorgenommen.

Der Gesamtweltcupsieger in der Nordischen Kombination gab sich am Tag nach der erfolgreich verlaufenen Operation in Innsbruck kämpferisch. Der Verlauf des Rehaprozesses mit einer anfänglichen vier- bis sechswöchigen Schonzeit sei derzeit noch schwer abschätzbar, sagte der Tiroler am Samstag in einem Videointerview.

"Ich bin auf dem Weg der Besserung. Die OP ist gut verlaufen, die Schmerzen sind aushaltbar. Ich freue mich jetzt auf daheim und auf eine hoffentlich gute Reha", sagte Lamparter.

"Lasse mich nicht unterkriegen"

Der 24-Jährige will sich von den bei einem Sprungtrainingssturz in Courchevel erlittenen Verletzungen nicht aus der Bahn werfen lassen will. "Ich bin kämpferisch und gebe mein Bestes, dass ich so schnell wie möglich zurück bin, und auch in der bestmöglichen Verfassung. "

"Ich lasse mich nicht unterkriegen, das ist natürlich ein kleiner Rückschlag, aber aus jedem Rückschlag kann man besser rauskommen. Ich probiere das jetzt gut zu nutzen."

Rückkehr zu Saisonbeginn als Idealszenario

Der Olympia-Zweite zeigte sich erleichtert, keine schwere Knieverletzung mit noch längerem Ausfall erlitten zu haben. Deshalb sei ein Comeback in der ersten Saisonphase denkbar.

"Mit dieser Diagnose ist der Winter nicht ganz unrealistisch, aber wenn man zwei Monate ausfällt, ist das natürlich keine ideale Vorbereitung, und dann muss man schauen, wo man Ende Oktober, Anfang November steht, ob es Sinn macht, in Ruka am Start zu stehen, und wie der Rehaprozess verläuft."

Comeback in der Heimat?

Sollte es bis zum Saisonbeginn in Finnland Ende November nicht klappen, seien sein Heimweltcup in Seefeld im Jänner und die WM Ende Februar/Anfang März in Falun die Highlights, die er besonders im Fokus habe.

"Ich bin guter Dinge, dass es bis dahin wieder gut ausschauen kann, aber wie schnell es funktioniert, wird sich zeigen. Aber man muss optimistisch bleiben", sagte Lamparter.

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