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Lamparter-Comeback: "Die nächsten Wochen sind entscheidend"

Zwei Monate nach seinem Knöchelbruch läuft für Kombinierer Johannes Lamparter am Weg zurück zwar alles nach Plan, einige Fragezeichen gibt es dennoch.

Lamparter-Comeback: "Die nächsten Wochen sind entscheidend" Foto: © GEPA
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Der Rehaprozess von Johannes Lamparter verläuft "nach Plan".

Zwei Monate nach seinem Knöchelbruch samt Syndesmosebandriss darf der Gesamtweltcupsieger in der Nordischen Kombination wieder Rad fahren und klassisch auf Skirollern schieben.

Wann er ins Wettkampfgeschehen zurückkommt, ist ungewiss. Auch einen Rückkehr-Termin auf die Schanze gibt es für den Tiroler noch nicht. "Die nächsten Wochen werden entscheidend sein", sagt Lamparter zur APA.

"Die Zeit tickt für den Winter"

Auch wenn ihn die Situation aktuell nicht stresse, weiß Lamparter doch allzu gut: "Die Zeit tickt für den Winter."

Dass der 23-fache Weltcupsieger beim Startschuss Ende November in Ruka bereits wieder konkurrenzfähig ist, darf bezweifelt werden.

"Die Ärzte haben mir gesagt, dass ich mit drei bis vier Monaten Pause rechnen muss, bis ich wieder Skispringen darf. Das wäre genau der Saisonstart", sagt Lamparter. "Nichtsdestotrotz gibt es genügend Saisonhighlights. Ich muss vielleicht ein bisschen auf später schauen."

Die Nordische Ski-WM findet von 22. Februar bis 7. März 2027 in Falun (Schweden) statt.

Fragezeichen am Weg zum Comeback

Erneut zeigt sich der Olympia-Zweite erleichtert, keine schwere Knieverletzung mit noch längerem Ausfall erlitten zu haben. Dennoch: Es ist die erste derartig schwere Verletzung in der Sportlerkarriere des 24-Jährigen. Dass er gegenüber der Konkurrenz aufzuholen hat, steht außer Frage.

"Ich glaube, dass ich die Kraft in der Kraftkammer schnell wieder aufholen kann. Ausdauer könnte etwas dauern. Technisch denke ich, dass ich mit meiner Routine nicht viel verliere."

Aktuell ist er gespannt, wie sein Körper darauf reagieren wird, wenn bei der Landung die mechanischen Kräfte auf das verletzte Gelenk wirken. Hinzu komme die mentale Komponente.

"Es braucht auf alle Fälle Selbstvertrauen und Vertrauen in den Körper, dass alles hält. Es kann sein, dass ich fünf Sprünge brauche und das Vertrauen wieder da ist. Es kann aber auch sein, dass ich 50 brauche", sagt Lamparter. "Das sind alles Fragezeichen aktuell. Ich nehme es Schritt für Schritt."

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