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Stadlobers große Ambitionen: "WM-Medaille fehlt noch"

Die 33-jährige Salzburgerin arbeitete an ihrer Skating-Technik und will auch im Weltcup endlich ganz oben stehen.

Stadlobers große Ambitionen: "WM-Medaille fehlt noch" Foto: © GEPA
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Langlauf-Aushängeschild Teresa Stadlober geht Ende November in ihre 14. Weltcupsaison.

Trotz zahlreicher Top-Ergebnisse hat die Olympia-Bronzemedaillengewinnerin von 2022 noch ein klares Ziel vor Augen. "Ich habe große Ambitionen. Die WM-Medaille fehlt mir noch. Das ist ein großes Ziel", sagte die Salzburgerin im Hinblick auf das Großereignis vom 24. Februar bis 7. März 2027 in Falun (Schweden).

Das Trainerteam ist neu, die Vorbereitung lief glatt. "Es läuft eigentlich ganz gut."

Neuer Cheftrainer

Der italienische Coach Tommaso Custodero löste im Sommer den Deutschen Falk Göpfert als Langlauf-Cheftrainer ab.

"Das hat eigentlich von Anfang an gut funktioniert. Für die Motivation ist es immer gut, wenn ein bisschen ein Wechsel da ist. Man sieht das dann erst immer nach ein paar Monaten, wie dann wirklich die Zusammenarbeit ist. Aber momentan bin ich sehr zufrieden", beschrieb Stadlober die Eindrücke der ersten Monate.

Skating-Technik verbessert

Der Fokus habe sich etwas vom Höhen- zum Techniktraining verschoben. "Gerade Skating ist so meine schwächere Disziplin noch gewesen, was die Skitechnik betrifft. Da haben wir sehr viel gemacht, und ich fühle mich schon besser."

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Der neue Langlauf-Cheftrainer Tommaso Custodero.
Foto: ©GEPA

Es sei beruhigend, "gesund und verletzungsfrei durchgekommen" zu sein. "Ich habe die Saisonvorbereitung bis jetzt einmal ohne Abstriche eigentlich durchziehen können." Aktuell geht man in der Ramsau zu Werke, aufgrund der Wettersituation auf Skirollern. Daneben steht intensives Krafttraining am Programm.

Am 2. November bricht der Tross dann in den hohen Norden auf, wo in Muonio, 200 km nördlich des Polarkreises, auf einer Snowfarming-Loipe trainiert wird. Selbst dort sei "nicht mehr der Winter, den man sich vorstellt", betonte Stadlober.

"Ohne Snowfarming geht es sowieso nicht mehr. Und bei den Skandinaviern ist super, dass sie gleich einmal vier, fünf Kilometer auflegen. Kurze Snowfarming-Loipen gibt es ja bei uns auch in der Ramsau, aber eben nur 500 Meter oder so. Das ist einfach zu wenig."

WM- und Weltcupbann soll gebrochen werden

Zweimal schon (2021 und 2025) verpasste Stadlober als Vierte das WM-Stockerl nur hauchdünn, in Falun würde sie den Medaillenbann nur allzu gerne brechen.

"Ich habe schon so viele Top-Ten-Platzierungen. Das ist jetzt nicht mehr so das, was mich noch reizt. Gerade die Medaille, das ist das Ziel, was mich da noch antreibt. Und natürlich der erste Weltcupsieg", betonte sie.

Im Weltcup wartet sie nach wie vor auf den ersten Erfolg. Fünfmal war sie Zweite, dreimal davon in den vergangenen beiden Saisonen. Die Zeit scheint reif zu sein.

Ob sich die Hoffnungen erfüllen, könnte auch Auswirkungen auf den weiteren Karriereverlauf haben. "Ich bin schon lange dabei und ja doch nicht mehr die Jüngste. So zwei Jahre würde ich schon noch gerne laufen", bekräftigte Stadlober.

Ob Kraft und Motivation noch bis Olympia 2030 in den französischen Alpen reichen, bleibe abzuwarten – dann wäre sie immerhin schon 37. "Schauen wir, ob ich dann noch einmal die Spiele angehe. Das ist noch offen."

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