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U20-Eishockey-WM: Kanadas Premier schloss Russland-Teilnahme aus

Mark Carney stellt sich klar gegen Entscheidung des CAS, der die Wiederzulassung russischer Teams genehmigt hatte.

U20-Eishockey-WM: Kanadas Premier schloss Russland-Teilnahme aus Foto: © IMAGO / ZUMA Press
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Der kanadische Premierminister Mark Carney hat kategorisch ausgeschlossen, dass eine russische Eishockey-Auswahl bei der U20-Weltmeisterschaft am Jahresende in Kanada teilnehmen wird.

Damit stellte sich Carney am Rande des Gipfeltreffens der Commonwealth-Staaten am Dienstag (Ortszeit) klar gegen eine Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes CAS, der eine Wiederzulassung russischer Teams an Eishockey-Turnieren angefordert hatte.

Solange Russland und sein Verbündeter Belarus den "illegalen und ungerechtfertigten, schrecklichen Krieg" gegen die Ukraine unterstützten, würden keine ihrer Athleten für ihre Länder in Kanada antreten, sagte Carney.

"Wenn Sie also insbesondere nach der Junioren-WM fragen - dort werden die Russen nicht sein", fügte der kanadische Regierungschef hinzu. Umsetzbar wäre dies durch die Verweigerung von Visa.

Niederlande verweigerte Einreise

Zuletzt hatten die Niederlande russischen Turnerinnen die Einreise für die Weltmeisterschaften in Rotterdam verwehrt.

Kanadas Eishockey-Verband dankte der Regierung in einer Mitteilung für die starke Position, die Sportler und Offizielle aus Russland und Belarus davon abhalte, unter ihren nationalen Symbolen an internationalen Sportveranstaltungen in Kanada teilzunehmen.

Die Junioren-WM mit zehn Teilnehmern findet vom 26. Dezember bis zum 5. Jänner 2027 in Edmonton und Red Deer in der kanadischen Provinz Alberta statt.

Russland-Boykott mehrerer Länder

Nach Eishockey-Weltmeister Finnland hatten zuletzt auch Schweden, Dänemark, Norwegen und Lettland angekündigt, nicht gegen Russland antreten zu werden. Der tschechische Verbandspräsident befürwortete ebenfalls einen Boykott.

Der tschechische Automobilhersteller Skoda, Teil des Volkswagen-Konzerns, kündigte unterdessen an, sein Engagement bei der Eishockey-WM überdenken zu wollen, sollte Russland teilnehmen.

Die finnische Stadt Turku hatte angekündigt, nicht mehr als Mit-Ausrichter der für den Jahreswechsel 2027/28 angesetzten U20-WM zur Verfügung zu stehen, wenn Russland teilnehmen sollte.

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