Unbekümmert lief der verlässliche Angreifer in Zürich auf, stand gegen die NHL-Stars Aleksander Barkov und Matthew Tkachuk seinen Mann. Beim 3:1-Sieg über Lettland steuerte er sogar einen Treffer bei. "Das war ein Highlight, aber es hat mehrere Sachen gegeben."
Das Zimmer in der Schweiz teilte er sich mit Peter Schneider. Der Routinier war beeindruckt, wie sich der WM-Debütant präsentiert hat. "Wir haben viel gequatscht, er hat mir paar Tipps gegeben. Die habe ich aufgenommen und gut umgesetzt", sagt Harnisch selbst.
Er zählte nach WM-Ende zu den großen Gewinnern im ÖEHV-Team. "Die WM war ein Riesenboost, super für's Selbstbewusstsein und hat mir sehr geholfen. Ich bin mit diesem Boost auch in die Vorbereitung gestartet."
Besseres Standing in Graz?
Zu realisieren, was in den letzten Monaten alles passiert ist, hat gedauert. "Es war ein großes, tolles Event nach dem anderen. Ich bin sehr glücklich, dass ich das alles erleben durfte. Mein Ziel ist, genau so weiterzumachen", so Harnisch.
Die Verletzung war in dieser Hinsicht ein Dämpfer, der ihn allerdings nicht aus der Bahn werfen soll. "Ich nehme den Boost weiter mit", betont der 25-Jährige.
Er glaubt, dass ihm die starke WM auch in Graz helfen wird. Harnisch: "Wenn man eine A-WM gespielt, dort auch eine gute Leistung gebracht hat, ist das auch für den Klub sehr vorteilhaft. Ich denke schon, dass mir das einen Push und ein besseres Standing gegeben hat."
Das darf er ab sofort beweisen - beginnend mit dem Pack-Derby gegen den Rekordmeister. Nächste Woche geht es für ihn mit Österreich zum Deutschland-Cup nach Düsseldorf.