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Gall weiter auf Vuelta-Podestkurs

Der Österreicher vergrößert seinen Vorsprung auf Platz vier. An der Spitze zieht ein Spanier davon.

Gall weiter auf Vuelta-Podestkurs Foto: © IMAGO / Sirotti
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Felix Gall hat seinen Vorsprung im Kampf um das Podium bei der Vuelta auf der 12. Etappe zwar ausgebaut, aber weitere Sekunden auf Spitzenreiter Enric Mas verloren.

Der Osttiroler belegt am Donnerstag bei der Bergankunft nach 166,6 km von Vera auf den Calar Alto den siebenten Platz, 27 Sekunden hinter dem führenden Spanier.

Den Tagessieg holt sich der 20-jährige Slowene Jakob Omrzel (Bahrain), der sich am Schlussanstieg aus einer größeren Ausreißergruppe absetzt.

Gall: "Es war ein guter Tag"

Gall kommt nach 4.560 Höhenmetern gemeinsam mit dem Gesamtzweiten Primoz Roglic (Red Bull) ins Ziel und ist als Gesamtdritter mit einem Rückstand von 2:06 Minuten auf Mas weiter auf Podestkurs.

Auf den Slowenen Roglic fehlen dem Decathlon-Kapitän 21 Sekunden. "Für uns war es ein guter Tag", bilanziert Gall, dessen Ziel es war, direkte Konkurrenten im Kampf ums Podest abzuhängen.

Konkurrent Onley stürzt, Mühlberger solide

Das gelingt, weil Oscar Onley in der Anfangsphase der Etappe an einem Kreisverkehr stürzt. Der Ineos-Profi kann mit Schürfwunden weiterfahren, verliert aber etwas Zeit und ist nun Gesamtfünfter (+4:29) hinter Richard Carapaz (+3:53).

Der Ecuadorianer kommt hinter Gall und Roglic bei der höchsten Bergankunft der diesjährigen Spanien-Rundfahrt auf 2.151 Metern über die Ziellinie.

Galls Edelhelfer Gregor Mühlberger wird Tageszehnter und ist weiter Gesamtneunter (+8:27).

Mas attackiert im richtigen Moment

Die Etappe wird geprägt von einer 30-köpfigen Spitzengruppe, die zeitweise fast acht Minuten vor dem Peloton fährt. Am vorletzten Anstieg wird die Gruppe gedrittelt, im Schlussanstieg setzt sich Omrzel entscheidend ab und feiert den größten Erfolg seiner Karriere.

In der Favoritengruppe übernimmt Decathlon knapp 15 km vor dem Ziel das Kommando, kurz darauf attackiert Gall. Nur Mas und Roglic halten mit dem 28-Jährigen mit, ehe Mas den Turbo zündet und seinen Vorsprung ausbaut.

"Er hat im perfekten Moment attackiert. Er fährt auf einem sehr hohen Niveau", sagt Gall.

Nächste Bergankunft am Samstag

Am Freitag wartet eine hügelige Etappe über 192,8 km von Almunecar nach Loja mit fast 3.300 Höhenmetern, ehe am Samstag bei der Bergankunft auf den Sierra de La Pandera wieder Veränderungen im Gesamtklassement zu erwarten sind.

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