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Tischtennis: Erstmals seit 2018 kein Chinese an der Spitze

Seit 2000 führten nur vier Spieler die Weltrangliste an, die nicht aus China kommen.

Tischtennis: Erstmals seit 2018 kein Chinese an der Spitze Foto: © IMAGO / VCG
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Zum ersten Mal seit dem Deutschen Timo Boll 2018 steht kein Chinese mehr an der Spitze der Tischtennis-Weltrangliste der Männer.

Der Japaner Sora Matsushima löste zu Beginn der neuen Woche den amtierenden Weltmeister Wang Chuqin auf Platz eins des Rankings ab. Ausgerechnet zu Beginn der China Open als wichtigstem Grand-Smash-Turnier des Jahres verstärkt sich damit der Eindruck, dass zumindest die erdrückende Dominanz der Chinesen im Tischtennis vorerst vorbei ist.

Der fünfte seit 2000

Bei den Asien-Spielen vor zwei Wochen verloren sie das Endspiel des Teambewerbs mit 2:3 gegen Japan. Bei der Team-WM im Mai kassierten sie zum ersten Mal seit 26 Jahren überhaupt wieder eine Niederlage in einem WM-Spiel.

Der 19-jährige Matsushima ist der erste Japaner seit Seiji Ono im Juli 1980, der auf Platz eins der Weltrangliste steht. Seit dem Jahr 2000 schafften das nur vier Spieler, die nicht aus China kommen: der Österreicher Werner Schlager nach dessen WM-Triumph 2003, die beiden Deutschen Dimitrij Ovtcharov und Timo Boll sowie Wladimir Samsonow aus Belarus.

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