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Mayers besonderer EM-Marathon wartet: "Wird nicht fad werden"

Acht Runden durch die Innenstadt von Birmingham - Bergauf, bergab und viele Kurven erwarten die 33-Jährige. Das Männerfeld wird auf Frauen auflaufen.

Mayers besonderer EM-Marathon wartet: "Wird nicht fad werden" Foto: © GEPA
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Julia Mayer hat große Lust auf den EM-Marathon am Sonntag in Birmingham.

Rundenformat, 700 Höhenmeter, viele Kurven, Frauen und Männer in einem Lauf - das birgt für die österreichische Rekordhalterin große Spannung. "Hätte ich mich nicht spezifisch auf diesen Kurs vorbereitet, hätte ich extreme Angst. So aber bin ich extrem froh und freue mich darauf", sagte die 33-Jährige, die seit Anfang Mai Trainings und Wettkämpfe mit vielen Höhenmetern absolvierte.

Spannende Herausforderung

Bei ihrem Trainer Vincent Vermeulen in der Ramsau, wo "kein Meter flach" ist, und in Livigno in der Höhe wurden die Anforderungen von Birmingham simuliert.

"Abwechslungsreicher als sonst" sei das Training gewesen. Keine Langeweile wird auch im City-Lauf über 42,195 km aufkommen, wie der Lokalaugenschein zeigte. "Ich bin die Strecke abgelaufen. Ich habe zwar nach dem Höhenprofil trainiert, aber es ist was anderes, wenn man es in echt sieht. Sehr, sehr cool, eine große Herausforderung und gleichzeitig extrem spannend", sagte Mayer im APA-Gespräch.

Bergauf, bergab und viele Kurven

"Bergauf, bergab, in diesen acht Runden sind sicher 200 Kurven drinnen, da wird es dir nicht fad werden. Der Lauf ist komplett in der Innenstadt, da wird kein Fleck leer sein, überall werden die Zuschauer stehen und anfeuern, das wird einzigartig", blickt Mayer voraus. Anziehen wird sie einen Schuh, der "minimal stabiler" ist als ihr Lieblingsschuh und ihr in den Neunzig-Grad-Kurven ein gutes Gefühl gibt.

Dem Rundenformat kann Mayer einiges abgewinnen. "Man kann das Rennen so noch besser einteilen. Langsam reinkommen und Runde für Runde schneller werden. Defensiv starten und nach der Hälfte Läuferinnen einholen und überholen."

"Wenn ich mein Bestes abrufe, bin ich zufrieden"

Eine Platzierung sei extrem schwer einzuschätzen. "Wenn ich mein Bestes abrufe, bin ich zufrieden. Wenn ich damit Top 20 werde, bin ich happy. Wenn ich Top 10 werde, bin ich sehr glücklich." Potenzial für eine Verbesserung ihres ÖLV-Rekordes von 2:26:08 Stunden bietet das Layout freilich nicht.

Mayer geht davon aus, dass die ersten zehn, zwanzig Läuferinnen der Entry List so gut sind, dass sie - egal auf welchem Kurs - ihre Leistung abrufen werden und das für deren Vorhaben genügen werde. Und dass jene, die sich spezifisch vorbereitet haben, eine bessere Performance abliefern werden als jene, die dies nicht gemacht haben.

Es darf gemischt werden

Nur 40 Minuten hinter dem um 7.30 Uhr (08.30 MESZ) gestarteten Frauenfeld laufen die Männer los, es darf gemischt werden.

"Ich habe überblicksmäßig ausgerechnet, dass sie ein-, oder zweimal vorkommen werden. Das ist recht cool, man ist dann nie alleine. Entweder ist man im Frauenfeld oder es ist ein Mann vor oder hinter einem. Das macht das Renngeschehen lebendiger", sagte Mayer.

Für Österreich treten noch Eva Wutti und Andreas Vojta an.

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