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Berlin-Marathon: Weltrekord-Traum platzt auf letzten Kilometern

Die Äthiopierin läuft beim Berlin-Marathon zum Sieg, ihr Weltrekord-Versuch scheitert auf den letzten Kilometern verletzungsbedingt.

Berlin-Marathon: Weltrekord-Traum platzt auf letzten Kilometern Foto: © IMAGO / Xinhua

Tigst Assefa hat den Berlin-Marathon gewonnen – der große Traum vom Weltrekord ist für die Äthiopierin aber auf dramatische Weise geplatzt. Die 29-Jährige setzte sich in 2:11:02 Stunden durch und blieb damit deutlich über der Weltbestmarke von Ruth Chepngetich (2:09:56).

Dabei sah lange alles danach aus, als könnte Assefa in Berlin tatsächlich die Bestzeit angreifen. Die Äthiopierin, die 2023 in Berlin selbst mit 2:11:53 Stunden einen Weltrekord aufgestellt hatte, ging als große Favoritin ins Rennen.

Humpelnd ins Ziel

Doch auf den letzten Kilometern folgte der Rückschlag. Nach Kilometer 40 war Assefa sichtlich angeschlagen und bewegte sich nur noch humpelnd über die Strecke. Der Weltrekord war damit außer Reichweite.

Im Ziel war die Enttäuschung groß: Assefa sank zu Boden und konnte ihre Tränen nicht zurückhalten. Ihr Coach und Marathon-Legende Haile Gebrselassie musste sie anschließend stützen.

Bei den Männern ging der Sieg ebenfalls nach Äthiopien. Guye Adola setzte sich in 2:02:51 Stunden durch und stellte damit eine persönliche Bestleistung auf.

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