Hamilton kritisiert kürzere F1-Rennen: "Absolut keinen Sinn"
Ab der kommenden Saison werden die Formel-1-Rennen kürzer. Lewis Hamilton kann der geplanten Änderung allerdings wenig abgewinnen.
Die Grands Prix in der Formel 1 sollen künftig nur noch über eine Mindestdistanz von 290 statt bisher 305 Kilometern gehen. Damit werden die Rennen je nach Strecke um etwa zwei bis drei Runden kürzer.
Für Lewis Hamilton ist das die falsche Entwicklung. "Die Rennen sollten länger sein, weil sie körperlich einfacher sind als je zuvor", erklärte der siebenfache Weltmeister am Rande des Grand Prix von Aserbaidschan in Baku.
Hamilton fordert mehr Belastung
Hintergrund der Regeländerung ist die neue Motorengeneration, bei der der Verbrennungsmotor wieder einen größeren Anteil an der Leistung übernehmen soll. Der dadurch steigende Kraftstoffbedarf machte Anpassungen notwendig. Statt größerer Tanks entschieden sich die Teams für eine Reduzierung der Renndistanz.
Hamilton hält davon wenig. "Das soll ein Sport sein, der körperlich und mental am anspruchsvollsten ist", betonte der Ferrari-Pilot. Die Fahrer sollten seiner Ansicht nach "am Limit ihrer Leistungsfähigkeit" gefordert werden.
"Man will doch Athleten sehen, die ihren Körper noch weiter treiben, die Grenzen verschieben und neue Maßstäbe setzen", so Hamilton.
In Baku geht es am Freitag mit dem dritten Freien Training (10:30 Uhr) und dem Qualifying (13:00 Uhr im LIVE-Ticker) weiter.