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Ersatz für Bahrain: Formel 1 kehrt nach Malaysia zurück

Die Formel 1 hat Ersatz für den abgesagten Grand Prix von Bahrain gefunden und macht nach neunjähriger Pause wieder in Malaysia Halt.

Ersatz für Bahrain: Formel 1 kehrt nach Malaysia zurück Foto: © imago / HochZwei

Die Formel 1 fährt im Oktober 2026 ein zusätzliches Rennen!

Als Ersatz für den im Frühjahr abgesagten Grand Prix von Bahrain springt Malaysia ein. Die Königsklasse kehrt damit nach neun Jahren wieder in das südostasiatische Land zurück.

Das Rennwochenende auf dem Sepang International Circuit nahe Kuala Lumpur findet vom 2. bis 4. Oktober zwischen den Events in Aserbaidschan und Singapur statt.

"Ein besonderer Platz in der Geschichte der Formel 1"

Offiziell wird das Rennen unter dem Namen "Formula 1 Gulf Air Bahrain Grand Prix in Malaysia" ausgetragen - also als Großer Preis von Bahrain in Malaysia.

"Malaysia ist ein unglaubliches Land, und Sepang nimmt einen besonderen Platz in der Geschichte der Formel 1 ein. Es wird eine spektakuläre Kulisse für Rennsport bieten und ein unvergessliches Erlebnis für die Fans an der Strecke und vor den Bildschirmen auf der ganzen Welt werden", erklärt Formel-1-Boss Stefano Domenicali.

In Malaysia machte die Formel 1 schon von 1999 bis 2017 Station. Der Veranstalter konnte sich danach aber nicht mehr die millionenschweren Antrittsgebühren leisten. Seitdem ist dort unter anderem noch die MotoGP zuhause.

Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt - Katar und Abu Dhabi fraglich

Mitte März hatte die Formel 1 die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien für April wegen der Sicherheitslage nach Ausbruch des Iran-Kriegs ersatzlos aus dem Kalender genommen, sie aber nicht komplett gestrichen. Damit schrumpfte die Welttournee vorerst von 24 auf 22 Grand Prix.

Mit der Rückkehr von Sepang, das logistisch günstig am internationalen Flughafen Kuala Lumpur liegt, wächst der Kalender vorerst wieder auf 23 Veranstaltungen.

Allerdings sind wegen der erneuten Verschärfung des Iran-Kriegs die letzten beiden Grand Prix des Jahres am 29. November in Katar und am 6. Dezember in Abu Dhabi mehr als fraglich. Die Bosse der Formel 1 prüfen Optionen.

Als eine Möglichkeit für das Saisonfinale im Dezember gilt Portimão in Portugal. Das Event an der Algarve war zuletzt 2020 und 2021 während der Corona-Krise Ersatzausrichter, für 2027 und 2028 kehrt die Veranstaltung fest zurück. Angeblich ist aber auch Imola in Italien eine Variante. Der Grand Prix der Emilia Romagna war für dieses Jahr aus dem Kalender gestrichen worden.

Allerdings soll Imola nicht zuletzt deshalb als Kandidat gelten, weil der italienische WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli von Mercedes in diesem Jahr erstmals Weltmeister werden könnte. Für den Teenager aus Bologna, der der erste italienische Champion seit Alberto Ascari 1953 werden könnte, wäre ein Finale in Imola ein Heimspiel.

Israel und die USA haben am 28. Februar mit massiven Luftangriffen ihren Krieg gegen den Iran begonnen. Anfang April einigten sich Vertreter aus Washington und Teheran auf eine Waffenruhe, ehe sich der Konflikt wieder verschärft hat.

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