Nach Rücktritt von Ex-Salzburger: Yakin kontert Okafors Vorwürfe
Der Nati-Coach reagiert auf die Anschuldigungen des Ex-Salzburgers Okafor. Vor allem die Herangehensweise kritisiert der 52-Jährige.
Im Alter von nur 26 Jahren trat der ehemalige Salzburg-Spieler Noah Okafor aus der Schweizer Nationalmannschaft zurück.
Als Grund nannte Okafor den Umgang mit seiner Person unter Teamchef Murat Yakin (hier nachlesen >>>).
Nun reagiert der Nati-Coach bei der Pressekonferenz zur Kadernominierung auf die Vorwürfe seines ehemaligen Schützlings:
"Die Türen sind bei mir immer offen, wenn man das unter vier Augen diskutiert, aber ein Gang über die Öffentlichkeit hat bei mir nie positive Wirkung gehabt."
Murat schildert Situation vor der WM
Beim Medientermin erklärt Yakin, wie die Situation mit Okafor vor der WM aus seiner Sicht ausgesehen habe: "Im März hat er nicht gespielt, weil er verletzt war. Bei der Nominierung für den WM-Kader haben wir ihn aufgeboten. Da war er auch verletzt, fast fünf Wochen."
Von Abmachungen, die angeblich nicht eingehalten wurden, weiß der Nati-Coach nichts: "Ich weiß nicht, welche Zusagen oder welche Abmachungen nicht eingehalten wurden. Da habe ich andere Spieler gehabt, die in dem Moment viel weiter waren."
"Das sind Spieler, auf die ich zählen kann"
Für Yakin steht der Erfolg der Mannschaft im Vordergrund: "Ich zähle auf die Spieler, die motiviert sind und nicht ihre persönlichen Interessen in den Vordergrund stellen, sondern auch zuerst einmal zum Erfolg des Teams beitragen. Das sind Spieler, auf die ich zählen kann."