Janko steigt als Investor bei Wiener Sportstech-Unternehmen ein
Der Ex-Profi soll seine langjährige Erfahrung im Profifußball und sein großes Netzwerk einbringen und bei der Weiterentwicklung helfen.
Ex-ÖFB-Teamkapitän Marc Janko geht unter die Investoren.
Der 43-Jährige wird strategischer Investor bei zone14. Das Unternehmen, welches auf Fußball spezialisiert ist, erstellt KI-basierte Video- und Performance-Analysen.
Aktuell werden die Systeme von über 200 Vereinen in über zehn Ländern verwendet. Das Einsatzgebiet ist unter anderem die erste Profiliga in Zypern, aber auch der SK Rapid, die Wiener Austria oder der SV Darmstadt 98 vertrauen darauf.
"Unser Ziel ist es, durch KI-gestützte Automatisierung komplexe Analyse-Workflows zu vereinfachen, sodass wertvolle Insights weltweit und ohne großes Analystenteam im Trainingsalltag ankommen“, wird Co-CEO Simon Schmiderer in einer Aussendung zitiert.
Janko lobt System: "Nimmt viel Aufwand ab"
Janko soll vor allem seine Erfahrung aus dem Profifußball einbringen. Besonders die flexible Anwendbarkeit begeistert ihn: "Als Stürmer entscheiden oft Millisekunden. Zone14 verbindet Video und KI-Daten so, dass sie sofort nutzbar sind – ganz ohne teure GPS-Westen oder zusätzliche Hardware. Das nimmt enorm viel Aufwand aus der täglichen Arbeit. Es begeistert mich, dass dadurch nicht nur Top-Klubs, sondern auch die breite Basis im Fußball die Chance bekommt, wie die Profis zu arbeiten", erklärt er.
Mit Hilfe des Zone14 STATS-Tools kann man Kennzahlen wie Laufdistanz, Sprint oder Heatmaps aus Videomaterial erstellt. Janko soll nun beim weiteren Wachstum helfen.
Laut Co-Founder Lukas Grömer seien die Erfahrungen und das Netzwerk des Fußballers sehr wichtig für das Wiener Sportstech-Unternehmen. Er wisse zudem, was hilfreiches Feedback aus Spielersicht bedeute.