WM 2027: ÖFB-Frauen müssen auf Schützenhilfe hoffen
Österreich kämpft im Dezember gegen die Schweiz um das WM-Ticket. Doch selbst bei einem Sieg könnte eine weitere Hürde warten.
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Mit dem Sieg gegen den Kosovo hat das österreichische Frauen-Nationalteam einen großen Schritt Richtung Weltmeisterschaft 2027 gemacht.
Im Dezember kämpft das Team von Lars Söndergaard um die erstmalige Teilnahme an einer WM. Sollte die ÖFB-Elf das Duell gegen die Schweiz gewinnen, wäre das Ticket nach Brasilien allerdings womöglich noch nicht direkt gelöst.
Extra-Hürde auf dem Weg nach Brasilien
Im ungünstigsten Fall müsste Österreich eine Extrarunde drehen: Der im Ranking am schlechtesten platzierte Sieger der acht europäischen Play-offs muss im Februar 2027 ins Interkontinental-Play-off.
Sollten sich in allen Duellen die Favoritinnen durchsetzen, würde das Österreich treffen.
Am ehesten könnten Außenseiterinnen in den Duellen Portugal gegen Island, Finnland gegen Italien und Polen gegen Irland für eine Überraschung sorgen. In den weiteren Duellen sind Überraschungen sehr unwahrscheinlich.
Setzt sich Österreich gegen die Schweiz durch und gewinnt zumindest eines der schlechter platzierten Teams sein Duell, könnte das für die ÖFB-Frauen entscheidend sein: Die betreffende Nation würde im Ranking hinter Österreich landen.
Damit wäre Österreichs erstmalige WM-Teilnahme fixiert.
Interkontinental-Play-off
Das Interkontinental-Play-off wird in zwei Phasen ausgetragen. In der ersten spielen sechs Nationen (Usbekistan, Südafrika, Papua-Neuguinea, Taiwan, Ghana und Ecuador) um zwei Plätze für die zweite Runde im Februar 2027.
Dort steigen vier weitere Teams ein, darunter auch ein Team aus Europa. In drei K.o.-Duellen werden schließlich die letzten drei WM-Tickets vergeben.
Der Spielort für dieses Play-off wurde noch nicht bekannt gegeben. Für das ÖFB-Team könnte es aber unter Umständen zu einer Weltreise kommen.