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Janko kritisiert Sabitzer: "Du hast für dein Land aufzulaufen"

Der Ex-ÖFB-Stürmer bezeichnet die Entscheidung seines ehemaligen Mitspielers als "ganz, ganz schlecht".

Janko kritisiert Sabitzer: "Du hast für dein Land aufzulaufen" Foto: © GEPA/KI

ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick hat am Montag seinen Kader für die anstehenden vier Spiele in der UEFA Nations League bekanntgegeben.

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Nicht mit dabei ist Marcel Sabitzer, das war bereits Stunden vor der offiziellen Kaderbekanntgabe klar. Der 102-fache ÖFB-Teamspieler entschied sich nach Absprache mit Rangnick dazu, eine ÖFB-Pause einzulegen und 2026 nicht mehr für die Nationalmannschaft aufzulaufen.

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Einer, der die Entscheidung nicht nachvollziehen kann, ist Marc Janko. In seinem gemeinsamen Podcast mit Andreas Herzog, "HERZERL mit JANKO", kritisiert er seinen ehemaligen ÖFB-Nationalteamkollegen.

Sabitzers Entscheidung? "Ganz, ganz schlecht"

"Ich finde es ganz, ganz schlecht", sagt Janko. Dabei kritisiert er auch den internationalen Trend, längere Nationalteam-Pausen einzulegen, wie es beispielsweise Manuel Neuer in Deutschland oder Thibaut Courtois in Belgien machen bzw. gemacht haben.

"Das nimmt immer mehr Überhand, dass Spieler sagen, ich möchte für so und so viele Monate nicht mehr im Nationalteam spielen", sagt Janko. "Ich finde, das kannst du dir nicht aussuchen."

"Wenn du ein Leistungsträger bist, dann hast du für dein Land aufzulaufen. Wenn du das gar nicht mehr willst, dann musst du konsequent sein und sagen, dann trete ich zurück", wünscht sich der 43-Jährige mehr Klarheit.

"Zu sagen, ich mach jetzt mal eine Pause und vielleicht komme ich zurück, wenn wir uns qualifizieren, finde ich nicht gut", so Janko weiter.

"Ein verheerendes Zeichen!" - Außer...

Allerdings erwähnt der ehemalige ÖFB-Teamstürmer auch, dass seine Kommentare mit Vorsicht zu genießen sind: "Wir wissen nicht die ganze Geschichte, vielleicht gab es in seinem privaten Umfeld Themen, die niemand zu wissen hat."

Aber: "Sollte es in seinem Privatumfeld nichts gegeben haben, das ihn mental aus der Bahn wirft und er braucht diese Zeit, finde ich das ehrlicherweise ein verheerendes Zeichen."

Sein Podcast-Kollege Andreas Herzog gibt sich etwas defensiver: "Dass das nicht bei allen Fans gut ankommt, weiß Sabi auch, aber im Endeffekt ist es seine Entscheidung." Er meint aber auch: "Ich hätte es nicht gemacht."

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