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Tapferer SKN sucht weiter Tore: "Auftritt war echt in Ordnung"

Der SKN St. Pölten verliert gegen Salzburg im Cup, der Auftritt macht aber Mut. In der Liga wartet aber eine andere Spielanlage auf die "Wölfe".

Tapferer SKN sucht weiter Tore: "Auftritt war echt in Ordnung" Foto: © GEPA

Gegen den FC Red Bull Salzburg war der SKN St. Pölten in der 2. Runde des UNIQA ÖFB-Cups der klare Außenseiter.

Der Zweitligist schlug sich beim 0:3 aber deutlich tapferer, als das Ergebnis vermuten lässt. Die Niederösterreicher erspielten sich vor heimischer Kulisse die ein oder andere Chance.

Trainer ist stolz

"Ich bin sehr stolz auf diese Leistung. Wir hatten mehr 'Uh-Momente' im Stadion als der Gegner", freut sich Cheftrainer Cem Sekerlioglu.

So landete kurz vorm Salzburger Führungstreffer von Haris Tabakovic (23.) ein Schuss von Leomend Krasniqi an der Latte.

"Wir haben die ersten zehn Minuten extrem Probleme gehabt. Dann kommen wir gut ins Spiel, haben den Lattenschuss vom Krasniqi und du kriegst im Gegenzug das 0:1. Wir haben unser Gesicht gezeigt, sehr gut von hinten aufgebaut und uns Chancen erspielt", analysiert der SKN-Coach.

Die Suche nach Treffer

Zuletzt waren beim SKN vor allem Chancen und Treffer Mangelware. In den ersten fünf Spielen in der ADMIRAL 2. Liga gab es lediglich beim 1:0 gegen Austria Salzburg am vergangenen Wochenende einen Treffer. Davor verlor man vier Mal 0:1.

Warum wurden die Niederösterreicher gerade gegen Salzburg so oft gefährlich?

Salzburg gibt Räume

"Es ist dem geschuldet, dass jeder (in der Liga, Anm.) gegen uns tiefsteht. Die Salzburger gehen drauf, attackieren und geben dir Räume. Wir haben unsere Lösungen. Es waren feine Spielzüge, lässig anzuschauen. Das ist unser  Spiel. Wenn der Gegner das nicht hergibt, ist es schwer. Als wir tief gestanden sind, hatte Salzburg auch nicht viele Antworten", so Sekerlioglus Erklärungsansatz.

"Es ist die Königsklasse, den Block zu bespielen. Wenn der Gegner draufgeht und uns Raum gibt, ist das für uns ein Leckerbissen."

Cem Sekerlioglu

Klar ist aber auch, dass ein Treffer aus den letzten sechs Spielen nicht unbedingt herausragend ist. In der ersten Cup-Runde gewann man gegen Tillmitsch immerhin 2:1 nach Verlängerung.

"Wir müssen Tore machen, ansonsten gewinnst du keine Partien. Das ist logisch", so Verteidiger Niklas Szerencsi im Gespräch mit LAOLA1.

"Ist die Königklasse..."

In der Liga wartet dann oft wieder ein anderes Bild. "Es ist die Königsklasse, den Block zu bespielen. Wenn der Gegner draufgeht und uns Raum gibt, ist das für uns ein Leckerbissen", so Sekerlioglu.

Mit etwas mehr Glück wäre auch gegen Salzburg mehr drinnen gewesen. "Wenn wir in der 46. Minute durch Luis Hartwig das 1:2 machen, schaut die Welt anders aus. Dann kriegst du direkt das 0:3, das hat uns kurzfristig den Stecker gezogen", meint der 47-Jährige.

Die Erfahrung gegen Salzburg gespielt zu haben, soll trotzdem helfen. "Wir haben gegen die zurzeit stärkste Mannschaft in Österreich gespielt. Dafür war der Auftritt echt in Ordnung. Phasenweise waren wir echt gut in der Partie", meint Szerencsi.

Drittes Salzburg-Match in Folge wartet

Die Salzburg-Wochen gehen für den SKN weiter. Nach zwei Heimspielen gegen die Austria und Red Bull geht es kommende Woche Sonntag auswärts zum FC Liefering. "Es ist wichtig, dass wir unsere DNA weiter durchbringen. Nächste Woche warten die jungen Bullen", weiß Szerencsi.

Gut tun wird auch das Kompliment vom Gegner. Coach Danny Röhl lobt den SKN: "Kompliment an den Gegner. Der hat das hervorragend gemacht. Fußball mitgespielt, mutige Anlage."

Nächste Woche sollte dann zumindest das nächste Saisontor gelingen. Wenn es schon nicht gegen Red Bull Salzburg reicht, dann sollte wenigstens gegen den Kooperationsverein der Mozartstädter angeschrieben werden.

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