Beendet
2:5
1:2 , 1:3
NEWS

Hoff Thorup kritisiert Abwehrverhalten: "Sind hinten vogelwild"

Trotz des am Ende souveränen 5:2-Sieges über Austria Klagenfurt in der zweiten Cup-Runde zeigt sich der Rapid-Trainer verärgert über das Abwehrverhalten.

Hoff Thorup kritisiert Abwehrverhalten: "Sind hinten vogelwild" Foto: © GEPA

Der SK Rapid hat sich am Ende doch deutlich in der 2. Runde des UNIQA ÖFB-Cups gegen Austria Klagenfurt durchgesetzt.

Zum Spielbericht >>>

Die Hütteldorfer sind überlegen, kommen gut ins letzte Angriffsdrittel, echte Torgefahr lassen die Gäste in der ersten Stunde aber zu selten aufkommen.

Dennoch führen sie zur Pause durch Treffer von Matthias Seidl (28.) und Nikolaus Wurmbrand (40.) mit 2:1. Tristan Schoppitsch hält die Kärntner jedoch mit zwei Traumtoren im Spiel (34., 46.).

Traumtor-Doppelpack! 19-Jähriger zeigt gegen Rapid auf >>>

Hoff Thorup über Abwehrverhalten "verärgert"

Vor allem das Defensivverhalten bei den beiden Gegentreffern missfällt Johannes Hoff Thorup im Interview bei "Puls 4" nach Spielende.

"Über die beiden Gegentore bin ich verärgert. Sie waren vielleicht fünfmal in unserer Hälfte, dabei sollten sie nicht zwei Tore erzielen können", ist der Rapid-Trainer sauer und findet deutliche Worte.

Generell agiere sein Team defensiv "vogelwild". Die Hintermannschaft "hält die Linie nicht" und lasse sich zu einfach nach hinten ziehen, statt Druck auszuüben.

Auch Strafraumbesetzung missfällt Rapid-Trainer

Dennoch schütteln die Grün-Weißen auch das schnelle Gegentor nach Wiederbeginn ab. Wurmbrand (57., 69.), der an dem Abend dreifach trifft, und Nicolas Bajlicz (62.) sorgen am Ende doch noch für einen souveränen Sieg im Wörthersee-Stadion.

Auch wenn sich Hoff Thorup mit der Dominanz, die sein Team in den Spielen an den Tag legt, zufriedengibt, hat er auch offensiv einiges zu kritisieren.

Trotz der Überlegenheit passt dem Dänen über weite Strecken die Strafraumbesetzung nicht. Rapid hätte viele Hereingaben gehabt, sei im Sechzehner aber zu unterbesetzt gewesen.

Lob für Dreifach-Torschütze Wurmbrand

Lob bekommt selbstverständlich Triplepacker Wurmbrand. Der 20-Jährige hat momentan keinen leichten Stand im Team und kommt zumeist nur von der Bank.

"Es ist wichtig, Selbstvertrauen aus diesen Spielen mitzunehmen. Der Junge hat seinen ersten Dreierpack für den Klub erzielt - darauf kann er auch aufbauen", lobt der Rapid-Coach seinen Schützling.

Kommentare

JETZT NEU: Diskutiere mit den LAOLA1-Usern bei Live-Events in unserem neuen LAOLA1-Chat!