Frankreich kann beim Heimdebüt von Neo-Teamchef Zinedine Zidane keinen vollen Erfolg bejubeln. Gegen Italien reicht es trotz weitgehender Überlegenheit nur zu einem 1:1.
Die Anfangsphase gehört Frankreich, die Zidane-Elf hat jede Menge Ballbesitz. Die größte Torchance haben aber die Italiener: Kean scheitert nach einem Querpass aus kurzer Distanz an Maignan (9.).
Italienische Nadelstiche
Frankreich wird in Minute 23 erstmals richtig gefährlich. Olise flankt nach einer Ecke zur Mitte, Tonali lenkt den Ball an die Latte.
Italien kommt nicht oft nach vorne, wenn aber, ist es gefährlich. Nach einem Konter scheitert Frattesi mit einem abgefälschten Abschluss nur knapp (40.). Bei der folgenden Ecke zappelt der Ball sogar im Netz, doch Kean steht dabei im Abseits (41.).
Kurz nach dem Seitenwechsel kann sich Donnarumma doppelt auszeichnen: Er pariert zunächst einen Abschluss von Doue und danach auch den Nachschuss von Dembele (48.).
Olise mit Traumtor
Frankreich drängt auf die Führung. Diese fällt auch - und wie! Cherki spielt einen Freistoß knapp außerhalb des Strafraums kurz ab und Olise hämmert den Ball via Latte platziert rechts oben ins Tor (55.).
Die Zidane-Elf macht in Folge genau so weiter, kommt zu Chancen - und fängt sich dennoch das 1:1. Nach einem fatalen Schnitzer in der Abwehr fängt Bastoni den Ball ab und trifft zum Ausgleich (68.).
Upamecano geht vorzeitig Duschen
Das Spielgeschehen bestimmen aber auch danach die Franzosen, Italien lauert auf Konter. In der Schlussphase rettet Donnarumma sein Team mit einer großartigen Parade bei einem Weitschuss von Camavinga (84.).
Kurz darauf ist die Partie für Upamecano beendet: Der bereits verwarnte Innenverteidiger ringt Kean nieder und sieht dafür die Ampelkarte (85.).
Doch Frankreich drückt weiter, wieder rettet Donnarumma gegen Camavinga (90.+2). Am Ende bleibt es aber beim 1:1.
Die Zidane-Elf führt mit nun sieben Punkten weiter die Tabelle an, Italien ist mit vier Zählern Dritter.