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UEFA prüft hohe Abfindung an ehemalige Infantino-Mitarbeiterin

Die UEFA prüft eine hohe Abfindung für eine Ex-Mitarbeiterin von Gianni Infantino aus dem Jahr 2011. Damals war der Schweizer noch als UEFA-Generalsekretär tätig.

UEFA prüft hohe Abfindung an ehemalige Infantino-Mitarbeiterin Foto: © IMAGO / STEINSIEK.CH

Der Druck auf FIFA-Präsident Gianni Infantino nimmt weiter zu.

Nun hat die UEFA eine Zahlung an eine ehemalige Mitarbeiterin des 56-Jährigen aus dem Jahr 2011 bestätigt. Die Hintergründe könnten für den Schweizer unangenehm werden.

Wie der britische Zeitung "Telegraph" exklusiv berichtet, zahlte die UEFA einer engen Mitarbeiterin des damaligen Generalsekretärs Infantino beim Ausscheiden aus dem Verband eine sechsstellige Summe. Zudem soll sie ein MBA-Studium finanziert bekommen haben.

Zuvor soll die Frau innerhalb des Verbands rasch aufgestiegen sein. Ihr Jahresgehalt soll zuletzt bei 160.000 Franken gelegen haben.

UEFA will Vorfall prüfen

In einer Erklärung vom Freitagabend bestätigte die UEFA nun, dass eine Zahlung erfolgt sei. Zugleich betonte der Verband, seine Vorschriften inzwischen "verschärft" zu haben, um "denen einer modernen, hochkarätigen Organisation gerecht zu werden".

In einer internen Untersuchung will man nun klären, wie es zu den Zahlungen kam und wer diese genehmigt hat. Zudem soll geprüft werden, welche Rolle Aleksander Ceferin, der seit 2016 als UEFA-Präsident im Amt ist, in der Causa spielte.

FIFA weißt Anschuldigungen zurück

Infantino selbst wies die Anschuldigungen in einer Stellungnahme der FIFA zurück. "Jede Andeutung unangemessenen Verhaltens oder eines Verstoßes gegen Statuten oder Vorschriften ist verleumderisch", heißt es in der Mitteilung.

Weiter betont die FIFA: "Sämtliche Maßnahmen der Organisation im Zusammenhang mit Mitarbeitern, einschließlich Ausscheiden und Abfindungsregelungen, wurden stets von den zuständigen Führungskräften im Einklang mit allen geltenden Vorschriften genehmigt."

Infantino war seit 2000 in verschiedenen Funktionen für die UEFA tätig und wurde 2009 zum Generalsekretär des Verbands ernannt. 2016 wechselte er zur FIFA und wurde dort zum Präsidenten gewählt.

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