Farce um Argentinien-Testspiel
Argentinien sollte am Samstag gegen die A-Nationalmannschaft Burkina Fasos antreten. Am Ende spielte man aus kuriosen Gründen nur gegen die U23 - und siegte deutlich.
Das samstägige Testspiel zwischen Argentinien und Burkina Faso sorgte bereits vor Anpfiff für große Aufregung.
Die afrikanische Mannschaft verweigerte aufgrund einer Flugverspätung die Anreise und sandte stattdessen die U23-Auswahl zum dreifachen Weltmeister nach Buenos Aires.
Mannschaft weigerte sich gegen Weiterreise
Was war passiert? Bei der Anreise war die Nationalmannschaft von Burkina Faso aufgrund eines verspäteten Fluges in Casablanca (Marokko) gestrandet. Durch die Verzögerung wäre das afrikanische Team erst dreieinhalb Stunden vor Anpfiff in Buenos Aires gelandet.
Fast alle Spieler einigten sich daraufhin, die Weiterreise nicht anzutreten. Um einer im Falle einer Spielabsage drohenden Sanktion durch den Weltverband FIFA zu entgehen, reagierte der Verband und sandte stattdessen seine U23-Auswahl.
"Historische Farce"
Wenig überraschend hatte die spontan eingesprungene U23 Burkina Fasos im Testspiel das Nachsehen. In der argentinischen Hauptstadt gingen die Burkiner mit 0:7 unter.
Die argentinische Zeitung "AS" schreibt von einer "historischen Farce" und einer "absoluten Schande".
Messis letzter Tanz
Nicht miterleben musste dies Argentinien-Superstar Lionel Messi, der sich nicht im Kader befand.
Der 39-Jährige wird in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Spiel gegen Benin seinen letzten Einsatz für das Team von Cheftrainer Lionel Scaloni geben.