Fahrverbot bis 2099? Rekordstrafe für Mauro Icardi
In seiner Heimat sorgt der Stürmer für die nächsten Negativ-Schlagzeilen. Dabei ist er momentan auf Klubsuche und kann negatives Medien-Echo gar nicht gebrauchen.
In den vergangenen Jahren sorgte Mauro Icardi häufig für mehr Schlagzeilen neben dem Feld als auf dem Feld.
Nun sorgt der vereinslose Argentinier erneut für Schlagzeilen - diesmal wegen einer ungewöhnlichen Strafe: In Argentinien wurde gegen den 33-Jährigen ein vorsorgliches Fahrverbot bis zum Jahr 2099 verhängt.
Auslöser ist ein in den sozialen Medien kursierendes Video, das Icardi beim Autofahren in einer bewachten Wohnanlage zeigt.
Während der Fahrt löst seine Partnerin China Suárez den Sicherheitsgurt, klettert aus dem Fenster und lehnt sich mit dem Oberkörper aus dem Fahrzeug.
Kein gültiger Führerschein
Bei einer anschließenden Überprüfung stellten die Behörden offenbar fest, dass Icardi keinen gültigen Führerschein besaß. Sein italienischer Führerschein hätte demnach bereits 2019 in Buenos Aires umgeschrieben und erneuert werden müssen.
Das Verkehrsministerium der Provinz Buenos Aires warf dem Fußballer grobe Fahrlässigkeit vor. Nach Angaben des Verkehrsministeriums der Provinz Buenos Aires wurde das Fahrverbot aufgrund des Videos und der festgestellten Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften verhängt.
Icardi zeigte sich von der Maßnahme wenig beeindruckt und wehrte sich öffentlich gegen die Vorwürfe: "Kümmert euch lieber darum, die Straßen zu reparieren. (…) Macht eure Arbeit, anstatt nichts zu tun.“
Icardi auf Vereinssuche
Derzeit sucht der ehemalige Inter-Stürmer nach einem neuen Verein. Die Schlagzeilen werden die Suche definitiv nicht einfacher machen.