Schiri-Chef über VAR-Fehler: "Hätte aberkannt werden müssen"
Howard Webb äußert sich nach dem spielentscheidenden Aufreger beim Manchester-Derby zum Abseits-Siegtor.
Der Video-Schiedsrichter (VAR) hat beim Derby-Sieg von Manchester City gegen Manchester United (1:0) am vergangenen Wochenende einen Fehler gemacht.
Das räumte der Chef der englischen Schiedsrichter-Organisation Pro Ref, Howard Webb, in der Premier-League-Show "Match Officials Mic'd Up" ein. "Ich war sehr enttäuscht darüber, wie das gelaufen ist", sagte Webb. "Und niemand ist darüber mehr enttäuscht als die Schiedsrichter selbst."
Konsequenzen für VARs
Man City hatte das Derby im Old Trafford in Unterzahl durch ein Tor von Erling Haaland (60.) gewonnen. Das Tor war wegen Abseits aberkannt worden, nach VAR-Prüfung aber gegeben worden. Haaland war nicht im Abseits. Die VAR-Verantwortlichen übersahen aber eine Abseitsposition seines Teamkollegen Enzo Fernandez.
Webb erklärte, die Video-Schiedsrichter hätten sich zu sehr auf Haaland konzentriert, sprach von einem "Tunnelblick". "Das Tor hätte aberkannt werden müssen", stellte er klar.
Die Beteiligten würden bis nach der Länderspielpause nicht mehr eingesetzt.