NEWS

Glasner kontert Kritiker: "Warum gibt es jetzt Zweifel?"

Der österreichische Trainer von Nottingham Forest steht nach einem schwachen Saisonstart unter Druck. Nun verteidigt er seine Arbeit und verweist auf seine jüngsten Erfolge.

Glasner kontert Kritiker: "Warum gibt es jetzt Zweifel?" Foto: © IMAGO / Propaganda Photo

Der Saisonstart von Nottingham Forest verläuft alles andere als nach Wunsch. Nach sieben Spielen hält der Premier-League-Klub bei lediglich fünf Punkten.

Damit gerät auch Trainer Oliver Glasner zunehmend in die Kritik. Vor dem Auswärtsspiel gegen Ipswich Town am Freitag (ab 21:00 Uhr im LIVE-Ticker >>>) nimmt der 52-jährige Österreicher auf der Pressekonferenz zu den Zweifeln an seiner Arbeit Stellung.

"Die Ergebnisse sind nicht zufriedenstellend, aber ich werde meine Lebensprinzipien oder meine Vorstellung davon, wie Fußball gespielt werden sollte, nicht ändern. Denn genau deshalb sitze ich hier als Premier-League-Trainer", erklärt Glasner.

Anschließend verweist der ehemalige Frankfurt- und Crystal-Palace-Coach auf seine jüngsten Erfolge.

"Mir wurde gerade gesagt, dass ich der Trainer bin, der in den vergangenen 16 oder 17 Monaten die meisten Titel gewonnen hat. Warum gibt es jetzt Zweifel?", fragt Glasner.

Erwartungen waren höher

Der Österreicher ist überzeugt, dass seine Mannschaft bislang mehr Punkte verdient gehabt hätte. Gleichzeitig weiß er, dass die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen.

"Wir haben das Gefühl, dass wir mehr Punkte verdient hätten, aber die Realität ist, dass wir sie nicht haben", stellt er klar.

Veränderungen nicht ausgeschlossen

Seiner Spielphilosophie will Glasner dennoch treu bleiben. Veränderungen schließt er allerdings nicht aus.

"Es geht nicht nur darum, wie wir Fußball spielen, sondern auch darum, wie wir miteinander umgehen", erklärt der 52-Jährige.

Die aktuelle Situation beschreibt er mit einem bildhaften Vergleich: "Wir befinden uns gerade mitten in einem Gewitter, aber da muss man durch. Danach scheint wieder die Sonne."

Im Auswärtsspiel gegen Ipswich soll nun die sportliche Trendwende gelingen.

Kommentare