Endstand
1:1
0:1 , 1:0
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Klopp nach Debüt zwiegespalten: "Gibt Spielraum für Verbesserung"

Die DFB-Elf muss spät den Ausgleich hinnehmen. Nach dem Spiel zieht der Neo-Trainer ein gemischtes Fazit.

Klopp nach Debüt zwiegespalten: "Gibt Spielraum für Verbesserung" Foto: © IMAGO / osnapix

Jürgen Klopps DFB-Debüt endete mit einem 1:1 in der Nations League gegen die Niederlande und zwei verletzungsbedingten Ausfällen. Der Neo-Trainer zieht ein gemischtes Fazit.

Später Gakpo-Volley! Klopp verpasst Sieg beim DFB-Debüt >>>

Bereits beim Aufwärmen muss Deutschland den ersten Rückschlag hinnehmen. Jamal Musiala verletzte sich am Oberschenkel. In der 30. Minute musste dann auch Kai Havertz vom Feld (mehr dazu >>>).

Ob Klopp vor dem nächsten Spiel gegen Griechenland handeln wird? "Wir warten erst einmal ab. Aber dass wir neu nachdenken, ist klar. Wir können es und sollten es auch machen", betont der Neo-Trainer. Beide sollen bereits gestern beim MRT gewesen sein, ein Ergebnis liegt jedoch noch nicht vor.

"Habe nicht den Eindruck, dass der Ausgleich unverdient war"

Bei der Leistung seines Teams sieht der Bundestrainer ebenfalls noch Verbesserungsbedarf, findet jedoch auch lobende Worte. Bereits nach 13 Minuten jubelt der Gegner vermeintlich. Van Djik netzt per Kopf zum 1:0 ein, der Treffer wurde kurz darauf aber aberkannt.

Nach 32 Minuten brachte dann Nmecha die Klopp-Elf in Führung. In der 90.+2 mussten die Deutschen jedoch den Ausgleich durch Gakpo hinnehmen.

"Wir hätten gerne gewonnen, aber ich habe nicht den Eindruck, dass der Ausgleich unverdient war", analysiert der 59-Jährige nach dem Unentschieden. Fügt jedoch zugleich Eigenkritik an: "Wir waren noch nicht in Richtung Perfektion unterwegs. Es gibt noch viel Spielraum für Verbesserung." Alles in allem könne er aber mit dem Punkt leben.

Neben Kritik gibt es auch Lob von Klopp

Lobend erwähnt Klopp hingegen die "Intensität, Bereitschaft und Leidenschaft" der DFB-Elf. Zudem erklärt er, dass es eine lange Liste mit Dingen gebe, die bereits gut geklappt haben.

Auch Debütant Philipp Treu hat nach dem Spiel gemischte Gefühle, wie er gegenüber "RTL" mitteilt: "Wir wollten eklig sein, sie stressen, Powerfußball spielen - das hat super geklappt, aber hinten raus war es zu passiv." Er ergänzt: "Aber mein Gott, die Niederländer sind eingespielt. Jeder hat sich reingehauen, genau so muss man spielen."

Für Deutschland gibt es bereits am Sonntag gegen Griechenland die nächste Chance auf einen Sieg (ab 20:45 Uhr).

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