Ausschreitungen überschatten Südwest-Derby im DFB-Pokal
Im Derby zwischen Mannheim und Kaiserslautern muss die Polizei mit Pferden und Pfefferspray einschreiten.
Schwere Ausschreitungen haben die Erstrunden-Partie im DFB-Pokal zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern überschattet.
Nachdem die reguläre Spielzeit torlos zu Ende gegangen ist, kommt es erst auf dem Rasen zu einer Rudelbildung. Im Anschluss werfen Anhänger der Gastgeber Gegenstände auf Spieler und Betreuer des FCK, die Gäste-Anhänger feuern daraufhin ihrerseits Raketen auf die Haupttribüne.
Polizei muss eingreifen
Als der Anhang der Mannheimer dann versucht, das Feld zu stürmen, greift die Polizei mit Pferden und Pfefferspray ein. Schiedsrichter Schröder schickt die beiden Teams daraufhin in die Kabinen - erst nach einer halben Stunde wird das Spiel mit der Verlängerung fortgesetzt.
Da setzen sich die Lauterer durch ein Traumtor von Ibrahim Kanate in der letzten Minute durch. ÖFB-Legionär Thierry Tazemeta steht bei den Gästen in der Startelf und wird in der 87. Minute ausgewechselt.