Patrick Wimmer über Hass im Netz: "Da verläuft die Grenze"
Der Neo-Hoffenheimer äußert sich in einem Interview über Morddrohungen via Social Media.
Patrick Wimmer äußert sich klar über Hass im Netz.
Der ÖFB-Kicker, der fortan bei der TSG Hoffenheim spielt, sprach im Interview mit der "Bild" über Anfeindungen in den Sozialen Medien.
"Was mich am Profifußball wirklich extrem stört, sind anonyme Beleidigungen und Drohungen in den Sozialen Medien", sagt der 25-Jährige. Wenn jemand ein Problem mit ihm habe, solle er ihm das ins Gesicht sagen.
Solange die Beleidigungen nur ihn beträfen, könne er damit umgehen, so Wimmer. "Sobald aber meine Frau oder meine Familie angegriffen werden, hört für mich der Spaß auf, da verläuft die Grenze."
Die Freude überwiegt
Trotz der negativen Begleiterscheinungen bereue er seine Berufsentscheidung nicht, so Wimmer.
"Ich weiß nicht, ob die Morddrohungen vielleicht auch gekommen wären, wenn ich in einer Amateurliga 70 Tore geschossen hätte", sagte Wimmer.
Es sei nie sein Plan gewesen, Fußballprofi zu werden - aber er sei dankbar, dass es so gekommen sei.
"Die negativen Begleiterscheinungen gehören leider dazu, aber insgesamt überwiegt ganz klar die Freude darüber, diesen Beruf ausüben zu dürfen."