Leipzig-Coach Demichelis: "Dann gehe ich von selbst"
Der Cheftrainer von RB Leipzig spricht über die Ziele der "Roten Bullen" und trifft eine klare Ansage, im Hinblick auf seine Zukunft.
Der Start von Martin Demichelis bei RB Leipzig im Sommer war alles andere als einfach!
Die Erwartungen waren nach der überraschenden Trennung von Ole Werner und den hohen Zielen bei RB groß. Demichelis stand von Anfang an unter großer Beobachtung, nicht weniger als die Rückkehr zum spektakulären Red-Bull-Fußball war die Anforderung.
Große Unterschiede
Nach den ersten 13 Spielen als Chefcoach der "Roten Bullen" lassen sich viele Auf und Abs erkennen. Zuhause ist das Team um die beiden ÖFB-Legionäre Christoph Baumgartner und Nicolas Seiwald nach fünf Spielen (18:0 Tore) noch makellos unterwegs.
Auswärts setzte es hingegen gegen Bayern München (1:6), Real Madrid (1:4), Como (1:4), Leverkusen (0:2) und Bremen (1:3) empfindliche Niederlagen. Immerhin gelang am Samstag nun der erste Auswärtssieg in der Liga auf Schalke (zum Spielbericht >>>).
Im Pokal gewann man zudem zwei Mal auswärts gegen unterklassige Teams.
Gerüchteküche brodelt
Diese großen Leistungsschwankungen sorgten in den letzten Wochen bereits für Spekulationen über ein frühes Demichelis-Aus in Leipzig. Der Name Julian Nagelsmann geisterte immer wieder durch die deutsche Presse.
Doch sowohl Sportchef Marcel Schäfer als auch Neo-Global-Chef Roger Schmidt stärkten dem 45-jährigen Argentinier öffentlich den Rücken.
Klare Worte von Demichelis
Nach dem Sieg auf Schalke sprach Demichelis selbst über seine Zukunft und ließ gegenüber der "Bild" eine Ansage platzen: "Ich weiß, ich muss Ziele mit RB Leipzig erreichen, deswegen bin ich hier. Und wenn wir die Ziele am Ende der Saison nicht erreichen, dann gehe ich selbst. Das ist so. Die Menschen, die mich kennen, wissen das ganz genau."
Der dritte Pflichtspielsieg in Folge gibt dem Trainer aber neuen Rückenwind. Am Mittwoch kommt es in der UEFA Champions League zum schweren Heimspiel gegen Manchester City.