Kompany scherzt über Österreich
Der Bayern-Coach leistet sich einen Seitenhieb gegen seinen österreichischen Sportdirektor.
Der Klubfußball kehrt diese Woche aus der Länderspielpause zurück. Dann stehen auch wieder Pflichtspiele für den FC Bayern München an.
In einer Pressekonferenz hat jetzt Bayern-Coach Vincent Kompany von seinen Länderspielerfahrungen berichtet.
"Ich habe natürlich in der Nationalmannschaft von Belgien nicht immer Erfolg gehabt. Und ich weiß noch ganz gut, ich war beim HSV. Da waren wir damals, glaube ich, 70. oder 80. in der Welt", erzählte er und leistete sich anschließend einen Seitenhieb gegen den neben ihm sitzenden Sportdirektor Christoph Freund: "Fast wie Österreich... für ein paar Jahre."
Freund mit Klarstellung
Der Sportdirektor verteidigte daraufhin sein Land: "Wir sind Zwanzigster..." Kompany ergänzte: "Jetzt ist Österreich top. Aber dieses Gefühl können wir teilen. Deutschland war immer in den Top 10. Bei uns in den kleinen Ländern gab es immer mal ein Auf und ab. Und da hat Belgien eine ähnliche Geschichte."
"Und dann hast du immer so ein negatives Gefühl..."
Spieler kämen oft mit unterschiedlichen Gefühlen zu ihren Vereinen zurück, so Kompany. "Ich war einer von den Top-Spielern meiner Mannschaft, und wenn ich zur Nationalmannschaft gefahren bin, haben wir damals in Kasachstan, Armenien oder Aserbaidschan auswärts 2:0 oder 3:0 verloren. Und dann kommst du zurück mit so einem schlechten Gefühl und dann hast du die Niederländer da, van der Vaart, de Jong und die haben da im Jacuzzi gesessen und die Deutschen natürlich. Und dann hast du immer so ein negatives Gefühl, obwohl es eigentlich keinen Unterschied gibt", berichtet Kompany über seine HSV-Zeit.
Kompany habe mit der Zeit gelernt, immer mit einem positiven Gefühl aus dem Nationalteam zurückzukehren. Zwischenzeitlich schafften es die Belgier noch während seiner aktiven Karriere auf Platz eins der Weltrangliste.