Philipp Lahm
Der rechte Außenverteidiger ist eine der bekanntesten Identifikationsfiguren des FC Bayern München. Mit den Münchnern wurde Lahm unter anderem acht Mal deutscher Meister, sechs Mal deutscher Pokalsieger und gewann 2012/13 die Champions League.
Am Anfang seiner Karriere war Lahm jedoch zwei Jahre lang an Stuttgart verliehen. Zwischen 2003 und 2005 sammelte der spätere Weltmeister-Kapitän 71 Einsätze für die Schwaben.
Mario Goméz
Der Vollblut-Stürmer ist einer der wenigen, die mit Stuttgart und Bayern Meister wurden. In der Saison 2006/07 schoss Goméz die Stuttgarter mit 14 Toren und sieben Assists zum Titel. 2009 wechselte der Stürmer für 30 Millionen Euro zu Bayern.
Mit den Bayern holte er 2009/10 das Double und 2012/13 das Triple. In der Saison 2010/11 wurde Goméz mit 28 Treffern Torschützenkönig. Insgesamt verbuchte er in der Bundesliga in 328 Spielen 170 Tore.
Giovane Élber
Der brasilianische Stürmer wechselte 1994 von AC Milan zum VfB Stuttgart. Für die Schwaben verbuchte er 71 Scorer in 98 Spielen und wurde 1996/97 Pokalsieger mit Stuttgart.
Daraufhin holten ihn die Bayern für 6,5 Millionen Euro nach München. Dort feierte Élber vier deutsche Meisterschaften und drei Pokalsiege. In der Saison 2002/03 wurde er mit 21 Toren Bundesliga-Torschützenkönig. Zudem hatte der Brasilianer 2000/01 mit sechs Toren in der "Königsklasse" einen erheblichen Anteil am Champions-League-Triumph.
Jürgen Klinsmann
Der Weltmeister von 1990 und Europameister von 1996 spielte von 1984 bis 1989 beim VfB Stuttgart. In 186 Spielen erzielte der Goalgetter 94 Tore. In der Saison 1987/88 wurde er mit 19 Toren Bundesliga-Torschützenkönig. Für einen Titel mit den Schwaben reichte es allerdings nicht.
1995 wechselte Klinsmann - im Spätherbst seiner Karriere - von Tottenham zu den Bayern. In seinen zwei Spielzeiten in München wurde Klinsmann ein Mal deutscher Meister und gewann 1996/96 den UEFA-Cup. Für den deutschen Rekordmeister traf er in 84 Spielen 48 Mal.
Benjamin Pavard
Der französische Verteidiger wurde im Sommer 2016 um fünf Millionen Euro von LOSC Lille zu Stuttgart geholt. Gleich in der ersten Saison verhalf Pavard den Schwaben zum Meistertitel in der 2. Bundesliga.
2018 wurde Pavard mit Frankreich Weltmeister und bestritt in sechs von sieben Spielen die vollen 90 Minuten. Im Achtelfinale gegen Argentinien erzielte der Rechtsverteidiger das Tor des Turniers.
Ein Jahr später schlugen die Bayern zu und holten den Franzosen für 35 Millionen Euro nach München. Bis Nick Woltemades Transfer im Sommer 2025 war Pavard auch der Rekordabgang der Stuttgarter. Mit den Bayern holte er zehn Titel, unter anderem 2019/20 die Champions League.
Angelo Stiller
Angelo Stiller wurde beim FC Bayern München ausgebildet und kam in der Saison 2020/21 zu drei Kurzeinsätzen in der Champions League und im DFB-Pokal. Über Hoffenheim kam der defensive Mittelfeldspieler 2023 schließlich zum VfB.
Bei den Stuttgartern ist der 25-Jährige seit jeher Jahren Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld und spielte sich auch in die deutsche Nationalmannschaft. 2024/25 wurde Stiller mit Stuttgart DFB-Pokalsieger.
Markus Babbel
Der Innenverteidiger durchlief die gesamte Bayern-Jugend und feierte 1991 sein Debüt beim Rekordmeister. Bis auf eine zweijährige Leihe zum HSV spielte Babbel bis 2000 bei den Münchnern. In dieser Zeit wurde er drei Mal deutscher Meister, zwei Mal deutscher Pokalsieger und gewann 1995/96 den UEFA-Cup.
1996 war er außerdem wichtiger Bestandteil des Europameister-Teams von Deutschland. Am Ende seiner Karriere zog es Babbel dann von Liverpool nach Stuttgart. Mit dem Meistertitel mit den Stuttgartern in der Saison 2006/07 beendete er dann seine aktive Laufbahn.
Holger Badstuber
Badstuber wurde von den Bayern ausgebildet und spielte von 2009 bis 2016 für die erste Mannschaft der Münchner. Anfangs noch als Innenverteidiger gesetzt, wurde er mit der Zeit wegen Verletzungen zum Ersatz hinter Größen wie Jerome Boateng, Mats Hummels oder Dante.
Besonders sein damaliger Coach, Pep Guardiola, bedauerte dies sehr. Der Spanier bezeichnete Badstuber als "den besten Innenverteidiger", den er je trainiert habe.
Badstuber holte elf Titel mit den Bayern, darunter auch die Champions League 2012/13 unter Jupp Heynckes.
2017 wechselte der Innenverteidiger nach einer Leihsaison bei Schalke zum VfB Stuttgart. Nach zwei Jahren Bundesliga stieg er mit den Schwaben in die 2. Bundesliga ab.
Hiroki Ito
Hiroki Ito kam im Sommer 2021 für 400 Tausend Euro von Júbilo Iwata zum VfB Stuttgart. Drei Saisons spielte er bei den Schwaben, 2022/23 rettete der Innenverteidiger Stuttgart in der Relegation vor dem Abstieg.
Für über 23 Millionen Euro holte ihn dann 2024 der FC Bayern. Dort kam der Japaner aufgrund von Verletzungen aber nie über eine Joker-Rolle hinaus. Dennoch stehen bis jetzt zwei Meistertitel und ein Pokalsieg für Ito zu Buche.
Frans Krätzig
Der aktuelle Salzburg-Linksverteidiger und Ex-Austrianer wurde bei den Bayern ausgebildet. Vor seiner Leihe zur Austria 2023/24 kam Krätzig auf sieben Kurzeinsätze für den FC Bayern.
Nach einem erfolgreichen Jahr in Wien wurde der Linksverteidiger zu Beginn der Hinrunde 2024 an den VfB Stuttgart ausgeliehen.
Bei den Schwaben kam Krätzig aber nur auf drei Kurzeinsätze. Die zweite Saisonhälfte verbrachte er dann leihweise beim 1. FC Heidenheim. Dort zeigte er gute Leistungen, woraufhin ihn 2025 Salzburg für 3,5 Millionen Euro fest verpflichtete.
Dieter Hoeneß
Der Mittelstürmer verbrachte seine gesamte Karriere ausschließlich bei Stuttgart und Bayern. 1976/77 schoss Hoeneß Stuttgart mit 13 Toren in 23 Spielen in die 1. deutsche Bundesliga. Seinen Durchbruch hatte der Stürmer, als er in der Saison 1978/79 16 Tore für die Schwaben schoss.
In der Saison darauf holten die Bayern den damals 26-Jährigen für 90 Tausend Euro. Mit den Bayern wurde Hoeneß fünf Mal Meister, drei Mal Pokalsieger und Torschützenkönig im Europapokal der Landesmeister 1981/82.
Sven Ulreich
Der Torhüter wurde beim VfB Stuttgart ausgebildet und spielte sechs Spielzeiten bei den Profis der Schwaben. Titel holte er mit dem VfB keinen.
2015 holte Bayern Ulreich als zweiten Tormann hinter Manuel Neuer. Seitdem spielte er - mit einer Ausnahme eines Jahres beim HSV - ausschließlich in München. Immer wenn Neuer ausfiel, war Ulreich ein sicherer Rückhalt für den Rekordmeister.
Mit den Bayern sammelte er unfassbare 22 Titel - darunter zehn Meistertitel und ein Champions-League-Sieg.
Alexander Nübel
Der Torhüter wechselte im Sommer 2019 nach zwei starken Spielzeiten als Torhüter von Schalke 04 zu den Bayern. Dort kam Nübel in zwei Jahren aber nur auf vier Einsätze.
Unzufrieden mit der Spielzeit verließ er den Rekordmeister 2021 für zwei Jahre leihweise in Richtung Monaco.
2023 wurde Nübel nach Stuttgart verliehen. Die Leihe ging über drei Jahre. In dieser Zeit wurde Nübel als Stammtorhüter DFB-Pokalsieger und erreichte die Champions League. Während seiner Absenz in München knöpfte ihm aber Jonas Urbig die Position als Neuer-Nachfolger ab.
Aufgrund der fehlenden Perspektive beim Rekordmeister gaben die Münchner Nübel im Sommer 2026 für 6,25 Millionen Euro an Besiktas Istanbul ab.
Thomas Berthold
Der Weltmeister von 1990 wechselte 1991/92 von der AS Roma zu den Bayern. Dort spielte der Innenverteidiger eine Saison eine zentrale Rolle bei den Münchnern. In der zweiten Saison machte Berthold jedoch kein einziges Spiel mehr für den Rekordmeister und gewann auch keinen Titel.
In der Saison 1993/94 wechselte Berthold dann zum VfB. Dort gewann er ein Mal den DFB-Pokal. Acht Saisons spielte er letztlich in Stuttgart, bevor der Innenverteidiger seine Karriere bei Adanaspor in der Süper Lig ausklingen ließ.
Thomas Strunz
Der defensive Mittelfeldspieler wurde 1989 vom MSV Duisburg an die Säbener Straße geholt. Drei Spielzeiten kickte er bei den Bayern, gleich in der ersten Saison durfte er den Meistertitel bejubeln.
Im Sommer 1992 angelte sich Stuttgart den Mittelfeldstrategen. Mit den Schwaben wurde Strunz Superpokalsieger 1992/93. Für 2,5 Millionen Euro verkaufte der VfB ihn dann zwei Jahre später wieder zurück nach München.
Dort fing Strunz dann an, Titel zu sammeln. In sechs Jahren mit den Bayern gewann der Europameister von 1996 zwei Mal den DFB-Pokal, vier Mal die Bundesliga, drei Mal den Ligapokal, 1995/96 den UEFA-Cup und 2000/01 die Champions League.