Kurioses Verbot: Bochum-Fans dürfen nicht mehr hüpfen
Im Zuge der Modernisierungsarbeiten wurden starke Schwingungen festgestellt. Deshalb darf auf der Osttribüne nicht mehr gesprungen werden.
Die organisierten Fans des VfL Bochum sind künftig in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.
Wie der deutsche Zweitligist am Mittwoch mitteilt, gilt nämlich ab sofort ein Hüpfverbot auf der Ostkurve - und damit in jenem Sektor, in dem die Ultras vertreten sind.
Der Hintergrund des skurril klingenden Verbots: Im Zuge von Modernisierungsarbeiten wurde festgestellt, dass "bei bestimmten Zuschauerbewegungen starke Schwingungen auftreten, die dazu führen können, dass bei – vor allem 'ungeübten' – Stadionbesuchern Unwohlsein hervorgerufen werden könnte."
Hüpfen bei Torjubel erlaubt, bei Choreo nicht
Die Tragfähigkeit der Osttribüne ist allerdings kein Problem. Es gehe einzig um die starken Schwingungen - auch Trampolineffekt genannt.
Im Klub-Statement wird zudem präzisiert, dass nicht jede Form des Hüpfens verboten ist. Zwar sind "gemeinschaftliche, synchronisierte, rhythmische Hüpf- und Sprungbewegungen strengstens untersagt", darunter fällt aber explizit nicht das Hüpfen beim Torjubel, sondern lediglich "choreographiertes Springen".
Sportlich steht der Klub der ÖFB-Legionäre Michael Steinwendter und Tino Casali nach zwei Siegen aus sechs Spielen auf Rang neun.