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Kurioses Verbot: Bochum-Fans dürfen nicht mehr hüpfen

Im Zuge der Modernisierungsarbeiten wurden starke Schwingungen festgestellt. Deshalb darf auf der Osttribüne nicht mehr gesprungen werden.

Kurioses Verbot: Bochum-Fans dürfen nicht mehr hüpfen Foto: © IMAGO / Ulrich Hufnagel

Die organisierten Fans des VfL Bochum sind künftig in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

Wie der deutsche Zweitligist am Mittwoch mitteilt, gilt nämlich ab sofort ein Hüpfverbot auf der Ostkurve - und damit in jenem Sektor, in dem die Ultras vertreten sind.

Der Hintergrund des skurril klingenden Verbots: Im Zuge von Modernisierungsarbeiten wurde festgestellt, dass "bei bestimmten Zuschauerbewegungen starke Schwingungen auftreten, die dazu führen können, dass bei – vor allem 'ungeübten' – Stadionbesuchern Unwohlsein hervorgerufen werden könnte."

Hüpfen bei Torjubel erlaubt, bei Choreo nicht

Die Tragfähigkeit der Osttribüne ist allerdings kein Problem. Es gehe einzig um die starken Schwingungen - auch Trampolineffekt genannt.

Im Klub-Statement wird zudem präzisiert, dass nicht jede Form des Hüpfens verboten ist. Zwar sind "gemeinschaftliche, synchronisierte, rhythmische Hüpf- und Sprungbewegungen strengstens untersagt", darunter fällt aber explizit nicht das Hüpfen beim Torjubel, sondern lediglich "choreographiertes Springen".

Sportlich steht der Klub der ÖFB-Legionäre Michael Steinwendter und Tino Casali nach zwei Siegen aus sechs Spielen auf Rang neun.

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