Austria und FC Lustenau gründen neuen Klub
Die beiden Traditionsvereine schließen sich zusammen, um jungen Fußballerinnen eine sportliche Perspektive zu bieten sowie den Mädchen- und Frauenfußball weiterzuentwickeln.
Der SC Austria Lustenau und der FC Lustenau machen im Mädchenfußball gemeinsame Sache.
Seit dieser Saison tritt unter dem Namen SPG Luschnou ein gemeinsames U16-Mädchenteam im Meisterschaftsbetrieb des Vorarlberger Fußballverbandes an.
Das gemeinsame Ziel ist, Mädchen in Lustenau langfristig eine attraktive sportliche Perspektive zu bieten sowie den Mädchen- und Frauenfußball am Standort nachhaltig weiterzuentwickeln.
"Über Rivalitäten hinweg zusammenarbeiten"
"Beide Vereine haben in den vergangenen Jahren viel in ihre Nachwuchsarbeit investiert. Jetzt bündeln wir unsere Kräfte dort, wo es Sinn ergibt", sagt Austria-Vorstandsmitglied Patrick Grabher.
"Dass Austria und FC gemeinsam eine Mannschaft stellen, zeigt auch, dass man über Vereinsfarben und Rivalitäten hinweg zusammenarbeiten kann, wenn es um die Zukunft unserer jungen Fußballerinnen geht", erklärt Grabher.
Auch Thomas Sperger vom FC Lustenau sieht in der Zusammenarbeit einen wichtigen Schritt: "Es geht darum, den Mädchen in Lustenau möglichst gute Bedingungen und vor allem eine langfristige Perspektive zu bieten. Dafür braucht es genügend Spielerinnen, engagierte Trainerinnen und Trainer und gute Strukturen. Gemeinsam können wir hier mehr erreichen und den Mädchenfußball in Lustenau nachhaltig weiterentwickeln. Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Weg nun gemeinsam gehen."
Erfolgreicher Saisonstart
Die SPG Luschnou wird in einem eigens für die Spielgemeinschaft entworfenen Trikot auflaufen.
Sportlich ist das neue Team bereits erfolgreich in die Saison gestartet. Zum Auftakt feierte die SPG Luschnou einen 4:0-Erfolg gegen die SPG Hochmontafon. Im zweiten Meisterschaftsspiel folgte ein 2:2 beim FC Höchst.
Die Zusammenarbeit ist über einen längeren Zeitraum angelegt. "Am Ende soll kein Mädchen mit dem Fußball aufhören müssen, weil es in seiner Altersklasse keine passende Möglichkeit mehr gibt. Genau hier wollen wir gemeinsam ansetzen und Strukturen schaffen, die auch langfristig funktionieren", sagen Grabher und Sperger abschließend.