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Pafos FC
PAF
Red Bull Salzburg
RBS
Beendet
3:3
2:0
,
1:3
-
Lele
-
Gabriel Teixeira Aragao
-
Murad Mammadov
-
Haris Tabakovic
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Haris Tabakovic
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Haris Tabakovic
NEWS
"Moral gezeigt": Salzburg nach Aufholjagd in Zypern erleichtert
Die "Bullen" geraten in der ersten Hälfte in Rückstand, können dank drei Toren von Tabakovic das Spiel drehen und ein Unentschieden holen.
Haris Tabakovic bescherte dem FC Salzburg nahezu im Alleingang das Europa League-Playoff!
Gegen Pafos schoss der Neuzugang alle vier Tore. Im Hinspiel sicherte er seinem Team einen knappen 1:0-Sieg in Salzburg, ehe auswärts ein spektakuläres 3:3 folgte (zum Spielbericht >>>).
Somit stehen die Mozartstädter im Europa League-Playoff. Dort treffen sie auf den schwedischen Meister Mjällby AIF.
Veratschnig: "Haben nicht mehr Fußball gespielt"
Nach dem Duell zeigt sich Tabakovic hingegen bescheiden: "Als Stürmer geht es darum, Tore zu machen. Ich bin einfach froh. Wir wussten, das Spiel wird nicht einfach, das hat man auch in der ersten Halbzeit gesehen, als wir 0:2 hinten waren."
Nach einem guten Start verloren die "Bullen" den Faden und mussten Tore von Lele (15.) per Kopf und Gabriel (37.) nach einem Freistoß hinnehmen. Neuzugang und Kapitän Nikolas Veratschnig nimmt den zweiten Treffer auf seine Kappe und erklärt im Servus-TV-Interview: "Wir haben nicht mehr Fußball gespielt."
Auch die Fans und das Klima habe dem Team zu schaffen gemacht.
Umstellung nach der Pause
Zur Pause wären die Zyprioten mit 2:1 in der nächsten Runde gestanden. Das galt es zu verhindern. Nicht nur die Einwechslung von Edmund Baidoo brachte Schwung, auch taktisch wurden Änderungen vorgenommen, wie der Dreifachtorschütze berichtet: "Wir haben Moral gezeigt, haben in der Halbzeit etwas umgestellt und es ist taktisch dann alles aufgegangen."
Zuvor habe man keinen Zugriff gehabt, gerade auf den Seiten kombinierte sich Pafos immer wieder durch. "Wir haben ein bisschen etwas verändert in Bezug auf das Pressing", ergänzt der Stürmer.
Die Tore schoss er innerhalb von 16 Minuten (54., 58., 70.). Man sei dominanter gewesen und habe die Treffer zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Nach einem Handspiel fiel das 2:2 per Elfmeter. Pafos-Spieler David Luiz war mit dieser Entscheidung nicht einverstanden. Der Strafstoß sei "glücklich" gewesen, berichtet er nach dem Spiel.
Die Zyprioten ließen Salzburg bis zum Schluss zittern. In der 84. Minute brachte Murad Mammadov sein Team mit dem 3:3 zurück ins Spiel. Schlussendlich reichte den Gästen ein Unentschieden. Mit einem Gesamtscore von 4:3 steht man im Europa-League-Playoff.
Röhl begeistert von Reaktion in zweiter Hälfte
Trainer Danny Röhl findet nach dem Schlusspfiff lobende Worte: "Ich bin erstmal stolz auf die Mannschaft. In einer frühen Phase der Saison immer wieder mit Widerständen umzugehen ist eine große Qualität aktuell. Spiele spät zu entscheiden oder zu drehen, ist neben all den taktischen Entwicklungen eine große Eigenschaft", erklärt er, weiß aber auch, dass es nicht das "beste Spiel" war.
Dennoch sei er gerade mit der Reaktion nach der Pause zufrieden. Nun müsse man seine Hausaufgaben in der Liga machen, ehe das internationale Abenteuer in Schweden weitergeht.
Im Playoff gegen Mjällby wartet "ekelhaftes" Spiel
Gegen Mjällby AIF erwartet Veratschnig erneut ein "ekelhaftes" Spiel. Schlechte Vereine würde es laut Tabakovic auf diesem Level nicht mehr geben.
Auch gegen den schwedischen Meister wird es unter anderem auf die Effektivität des Dreifachtorschützen ankommen. Gegen Pafos habe er laut dem Kapitän jedenfalls "seinen Job richtig gemacht."
Das erste Spiel findet bereits nächsten Donnerstag in Schweden statt, ehe am 27. August das Rückspiel in Salzburg folgt. Fest steht: Salzburg ist in dieser Saison unabhängig vom Ausgang international vertreten.