Franco Foda verzichtete für Kosovo auf Millionen
Dem Präsidenten des kosovarischen Verbands zufolge habe Foda sehr finanzstarke Angebote abgelehnt.
Franco Foda coachte zwischen 2017 und 2022 das ÖFB-Nationalteam, mit Österreich schaffte er unter anderem den Einzug ins EM-Achtelfinale und den Aufstieg in die höchste Gruppe der UEFA Nations League.
Seit 2024 ist der Deutsche Nationaltrainer des Kosovo, beinahe schaffte der Ex-Sturm-Meistertrainer die Qualifikation für die WM. Erst im Playoff-Finale gegen die Türkei war Schluss.
Foda überzeugt sportliche Perspektive
Der Erfolg macht begehrt. Wie Verbandspräsident Agim Ademi in der "Sport Show" verrät, habe Foda millionenschwere Angebote für den Kosovo abgelehnt.
Den Deutschen habe man mit sportlichen Perspektiven überzeugt, finanziell könne er anderswo deutlich mehr verdienen.
"Er hat hier ein Haus, er lebt im Kosovo, bleibt und arbeitet hier. Er ist sehr interessiert daran, den kosovarischen Fußball weiterzuentwickeln", lobt er seinen Teamchef.
Wiedersehen mit ÖFB-Team
Ende September geht es für Foda zurück nach Österreich, wo das Duell mit Nachfolger Ralf Rangnick in der zweithöchsten Gruppe der UEFA Nations League wartet.
Der aktuelle ÖFB-Teamchef ist in diesem Bewerb nach dem Aufstieg unter Foda wieder abgestiegen und verpasste den sofortigen Wiederaufstieg.
Foda verbuchte mit dem Kosovo einen Aufstieg aus der Gruppe C.