Galavorstellung! Barca schlägt Feyenoord zum CL-Auftakt klar
Raphinha, Adeyemi und Co. besorgen den "Blaugrana" einen CL-Auftakt nach Maß.
Der FC Barcelona legt in der ersten Runde der CL-Ligaphase 2026/27 einen Auftakt nach Maß hin.
Die Katalanen besiegen Feyenoord Rotterdam am Mittwochabend im heimischen Camp Nou mit 5:1.
Während die "Blaugrana" den fünften Sieg im fünften Pflichtspiel einfahren, reißt die 19 Spiele währende Serie ohne Niederlage der Gäste aus den Niederlanden.
Furioser Start
Barca legt furios los. Raphinha vollendet eine tolle Kombination bereits nach einigen Spielsekunden sehenswert (2.).
Feyenoord ist bemüht, fängt sich nach 22 Minuten durch einen tollen Fernschuss von Karim Adeyemi aber früh das 2:0.
Die Hausherren dominieren, Rotterdam kommt nur vereinzelt zu Chancen.
5:1-Gala zum CL-Auftakt
Wenige Minuten nach Wiederanpfiff schnürt Raphinha nach Traumpass von Pedri den Doppelpack (57.) und stellt auf 3:0.
Zwanzig Minuten später trägt sich auch der umtriebige Lamine Yamal in die Torschützenliste ein. Der spanische Flügelflitzer setzt einen Freistoß durch die Mauer ins kurze Eck (77.).
In der Schlussphase erzielt Feyenoord durch Joker Sem Steijn den Ehrentreffer (82.), zuvor trafen die Gäste zwei Mal, die Tore wurden aufgrund von Abseitsstellungen allerdings aberkannt.
Der ebenfalls eingewechselte Neuzugang Gabriel Jesus stellt am Ende per Kopf den 5:1-Endstand her (85.).
Dreifachtorschütze Demirovic schreibt für Stuttgart Geschichte
In Stuttgart startet der amtierende norwegische Meister Viking mit viel Elan ins Spiel. Der Klub aus Stavanger – erstmals seit 1992/93 wieder in der Königsklasse am Start – kommt über Kristoffer Askildsen zu den ersten Abschlüssen (10., 17.)
Nach einem guten Beginn der Gäste geht der VfB in Führung: Ermedin Demirovic, der im Sommer mit einem Wechsel zu Galatasaray in Verbindung gebracht wurde, befördert den Ball per Außenrist und Querlatte ins Tor (20.).
Doch die Norweger haben eine schnelle Antwort parat. Stuttgarts Restverteidigung ist nach einem Ballverlust im Mittelfeld löchrig. Zlatko Tripic bringt sich auf der linken Seite in Abschlussposition und gleicht zum 1:1 aus (22.).
Danach schlägt Demirovic doppelt zu und schnürt mit zwei ansatzlosen Abschlüssen (26., 32.) seinen Hattrick. Beide Assists kommen von Deniz Undav. Beim dritten Treffer von Demirovic überprüft der VAR, ob er mit der Hand dran war. Am Ende zählt das Tor. Damit ist der bosnische Teamstürmer der erste VfB-Spieler, der in der Champions League bzw. dem Landesmeisterpokal einen Hattrick erzielt.
In der zweiten Hälfte haben die Gäste etwas mehr vom Ball, ein Comeback bahnt sich aber zu keiner Zeit an. Vielmehr hat Stuttgart kurz vor Schluss noch gute Chancen auf den vierten Treffer. Es bleibt schließlich beim 3:1, womit der VfB mit einem Sieg in die Champions-League-Saison startet.