Für den FC Barcelona war es am Dienstagabend nicht der gewünschte Ausgang im Parc des Princes.
Gegen den amtierenden Titelträger Paris Saint-Germain setzte es am dritten Spieltag der UEFA Champions League eine 2:4-Niederlage (zum Spielbericht >>>).
Es war für die Katalanen zudem die erste Pflichtspielniederlage der Saison. In den ersten elf Partien gab es elf Siege.
"Nicht das Ende der Welt"
Kapitän Raphinha meint nach der Partie: "Wir wussten, dass so etwas passieren könnte; wir spielen gegen den zweimaligen Champions-League-Sieger, und vor deren Fans zu spielen, ist sehr schwer. Wir wollten gewinnen oder wenigstens einen Punkt mitnehmen, aber es ist nicht das Ende der Welt."
Trotz des negativen Ergebnisses gibt es auch für Trainer Hansi Flick am "Sky"-Mikro einige positive Schlüsse aus der Partie zu ziehen.
"Erstmal war es ein klasse Spiel für alle, die den Fußball lieben. Es sind zwei Mannschaften, die einfach einen schönen Fußball spielen. PSG hat viele Chancen gehabt, wir hatten auch unsere Chancen. Ich glaube, am Ende waren wir nicht so frisch, wie wir das normalerweise sind. Die Vorbereitung war nicht optimal", meint der Deutsche.
Weiter: "Trotzdem habe ich viele Dinge gesehen, die ich einfach mag, die ich gerne gesehen habe, die mich auch positiv auf dieses Spiel blicken lassen. Und ein paar Dinge, die wir einfach besser machen müssen."
"Im Oktober gewinnst du keine Titel"
Im Hinblick auf etwaige Titelkämpfe macht sich Flick keinen Stress. "Wir haben heute in der Ligaphase gegen PSG gespielt. Im Oktober gewinnst du keine Titel. Aber es zeigt uns, wie weit wir sind und wie wir das noch verbessern können."
Mit zwei Siegen nach drei Spieltagen steht Barcelona immer noch gut da. Fünf Runden sind in der Ligaphase noch ausständig, ehe es in die K.o.-Phase geht.
Besonders bitter aus Sicht der Spanier ist aber das schnelle 2:3 nach dem neuerlichen Ausgleich. "Natürlich ist es ärgerlich. (...) Wir wissen auch, dass sie gerade aus dieser Position schon gern zum Abschluss kommen. Das haben wir verpasst, das haben wir nicht gut gemacht. Darüber werden wir sprechen."
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