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Netzer-Kritik in Causa Massombo: "Anderer Verein ist außen vor"
Der Altach-Sportdirektor sieht seinen Spieler in einer Drucksituation und den eigenen Klub sowie den Spieler als Geschädigte. Kritik geht in Richtung Graz.
Die "Causa Yann Massombo" bleibt eine heiße in Altach.
Der 26-jährige Franzose trainiert derzeit individuell. Wie es mit ihm weitergeht, ist offen. Anfang der kommenden Woche möchte der SCR Altach Stellung beziehen - bei "Sky" möchte Philipp Netzer am Rande des Bundesliga-Spiels gegen Hartberg daher nicht zu viel vorwegnehmen.
Seinen Standpunkt und jenen des Klubs macht der Sportdirektor aber klar: "Die Geschädigten sind wir als Verein und auch der Spieler. Wir hängen irgendwie in einem luftleeren Raum, wissen aber ganz genau, woher das rührt und woher diese Situation entstanden ist."
Die Schuld dafür sieht er beim werbenden Verein Sturm Graz: "Mir gefällt nicht, dass ein anderer Verein in dieser aktuellen Diskussion außen vor gelassen wird."
Zwischen Verständnis und Bedauern
Massombo selbst sei bis zu seinem Protest "der verhaltensunauffälligste Spieler, der in den letzten Jahren in Altach gespielt hat", gewesen. "Er ist ein bodenständiger, freundlicher, charismatischer und sehr anständiger Spieler und Mensch."
In Schutz nehmen wolle er Massombo nicht: "Er ist ein mündiger Mensch, und diese Entscheidung hat er getroffen."
Netzer wolle sich aber nicht vorstellen, in welcher Drucksituation sich sein Offensivmann befunden haben müsse: "Man muss in gewisser Weise nachvollziehen, was in einem Menschen dann vorgeht."